Jetzt kommt es auf jede Stimme an
Die Platzwahl der Kleinen Zeitung geht in die heiße Phase. Viele Gemeinden in der Region mobilisieren, um im Rennen um den Titel "Schönster Ort der Steiermark" dabei zu sein.
1 / 18
Die Halbzeit ist zwar schon vorbei, im Rennen um den Titel "Schönster Ort der Steiermark" ist aber nach wie vor alles offen. Noch bis 9. Juli kann im Rahmen der großen Platzwahl der Kleinen Zeitung für den jeweiligen Favoriten gestimmt werden (siehe Infokasten). Zur Wahl stehen derzeit auch mehr als 20 Gemeinden aus der Süd- und Südweststeiermark. Viele davon haben gute Chancen, am Ende um den Sieg mitmischen zu können.
Eifrig Stimmen gesammelt werden etwa im weststeirischen Kurort Bad Gams. "Wir haben schon rund 40 Unterschriftenlisten voll. Gesammelt wird in der Gemeinde, im Tourismusbüro und in allen Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben. Aber auch unser Arzt ist ganz fleißig", weiß Margit Stromberger vom Tourismusverband.
Gastfreundschaft
Ganz auf die Buschenschank-Besucher setzt man in St. Andrä-Höch. "Unsere Wirte sind da sehr engagiert", erzählt Bürgermeister Rudolf Stiendl. Neben der Gastfreundschaft zeichne sich seine Gemeinde vor allem durch ihr gepflegtes Ortsbild aus. "Der Riesen-Klapotetz mit der gemütlichen Liegebank ist ein besonders schönes Platzerl", rührt Stiendl die Werbetrommel.
Sein Hengsberger Amtskollege Johann Mayer hofft mit dem neuen Veranstaltungs- und Ortszentrum punkten zu können: "Es wird für uns schwer, mit den großen Gemeinden mithalten zu können. Hauptsache ist aber, dass wir ins Gerede kommen." Gerannt wird um jede einzelne Unterschrift, sogar bei Veranstaltungen wird um Autogramme für Hengsberg gebeten.
Doch die Konkurrenz schläft nicht. So wird auch in Straden kräftig gekurbelt. "Die Unterschriftenlisten liegen in fast allen unseren Mitgliedsbetrieben auf. Wir sammeln sie und leiten sie weiter", weiß Alexandra Winkler vom Tourismusverband. Mehr will sie aus taktischen Gründen nicht verraten.
Rechnen muss man freilich auch mit Leibnitz. Der Platzwahl-Sieger von 2008 will es heuer wieder wissen. Bisher trudelten die Stimmzettel aus der Weinstadt aber recht spärlich ein. "Wir haben schon einige Unterschriften auf Lager", setzt Bürgermeister Helmut Leitenberger auf den Überraschungseffekt.









