Feldbach: Der Alarmzustand bleibt
An der Sicherung der 470 Rutschungen im Bezirk Feldbach wird mit Hochdruck gearbeitet. Auch Schloss Kornberg ist betroffen.

Foto © Bezirksfeuerwehrverband
Der Katastrophenalarm im Bezirk Feldbach bleibt weiter aufrecht. Und das wahrscheinlich noch länger, wie Thomas Meier, Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes meint: "Der Alarmzustand wird so lange nicht aufgehoben, bis es einen genauen Überblick der Lage gibt." Am Anwesen Haberl in Baumgarten werden die Pioniere vermutlich noch drei Wochen im Einsatz sein. In Tagensdorf (St. Stefan im Rosental) scheint die Rutschung oberhalb des evakuierte Wohnhauses der Familie Tranacher mithilfe von Panzer-Igeln stabilisiert. Insgesamt mussten bis Dienstagabend 72 Menschen aus zehn Häusern evakuiert werden, 100 Objekte stehen unter ständiger Kontrolle der Landesgeologen. Meier: "Ein Ende der Einsätze ist noch lange nicht abzusehen." Von einer riesigen Rutschung betroffen ist auch Schloss Kornberg bei Feldbach. Der Wehrabhang unmittelbar neben dem Hochzeitspavillon ist rund 20 Meter in die Tiefe gestürzt, das historisch wertvolle Gebäude ist vom Abnsturz in den Waldgraben bedroht. "Eine Sanierung der Absturzstelle wird wegen ihrer Unzugänglichkeit sehr schwierig", befürchtet Leonhard Bardeau.
Lage im Südburgenland. Beruhigt hat sich die Lage zumindest am Dienstag auch im Südburgenland. Allerdings sind die Gebäude in Güssing und Strem vom Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Menschen sind verzweifelt.









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