Neues Umspannwerk in der Südoststeiermark errichtet
Die neue 110-kV-Anlage in der Südoststeiermark kostete 2,9 Mio. Euro.

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Die Stromtochter der Energie Steiermark AG, die Steweag-Steg (SSG), hat am Montag zusammen mit dem regionalen E-Werk Kindler ein neues Umspannwerk im oststeirischen St. Stefan im Rosental (Bezirk Feldbach) eröffnet. Das Gemeinschaftsprojekt - ein 110-kV-Umspannwerk - kommt auf 2,9 Mio. Euro, hieß es in einer Aussendung der Energie Steiermark.
Leistungsgrenzen. Das vor rund 100 Jahren gegründete Elektrizitätswerk Kiendler ist ein regionaler Stromnetzbetreiber in der Südoststeiermark und versorgt rund 4.000 Haushalte in mehreren Gemeinden sowie 19 Industriebetriebe in den Bezirken Feldbach und Leibnitz. "Bislang erfolgte die Anspeisung vom Umspannwerk Leibnitz der SSG aus. Diese Leitung ist jedoch infolge steigenden Strombedarfs in den vergangenen Jahren an ihre Leistungsgrenzen gestoßen", so E-Werk-Chef Paul Kiendler.
Sichere Versorgung. Vor vier Jahren war von den beiden Unternehmen der Beschluss zum Neubau gefasst worden. Baubeginn war im Mai 2007. Herzstück der neuen Anlage, die von der unmittelbar vorbeiführenden 110-kV-Leitung der SSG gespeist wird, ist ein 110/20-kV-Trafo. Laut SSG-Geschäftsführer Gerhard Neubauer würden jährlich rund 50 Mio. Euro in das steirische Stromnetz investiert. Das neue Umspannwerk diene zur sicheren Versorgung von St. Stefan im Rosental und zur Abstützung der Mittelspannungsleitungen im Saßbachtal und Peterstal.








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