Die Zukunft beginnt in Bad Waltersdorf
Tennis-Stars von morgen schlagen ab heute bei den Future-Turnieren im Freizeitpark auf.
TENNIS. Die Zukunft ist ein Thema, das Forscher, Philosophen und Wissenschaftler fesselt. "Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss", sagte etwa Marie Curie. Das hat auch für junge Tennisspieler Bedeutung. Einige davon kämpfen ab heute in Bad Waltersdorf bei den Tennis-Future-Turnieren um ihren Platz in der internationalen Szene.
Futures sind die niedrigste Turnierserie im internationalen Tennis, die weiteren Stufen sind Challenger und die Profiturniere von ATP (Herren) und WTA (Damen). In Bad Waltersdorf werden je 10.000 Dollar Preisgeld ausgespielt. Topgesetzt ist bei den Herren Gerald Melzer. Der um neun Jahre jüngere Bruder von Österreichs Nummer eins Jürgen Melzer hat sich mit der Hilfe seines Bruders und eigener Stärke bereits auf Rang 363 (fünftbester Österreicher) der Weltrangliste vorbearbeitet.
Die Steirer Johannes Schretter (16), Michael Eibl (17) aus Hatzendorf sowie Anna-Maria Heil (16) stehen mittels Wildcards im Hauptbewerb. Der Weg in die Zukunft ist sehr steinig. Daher kämpfen je 64 Damen und Herren ab heute in der Qualifikation (u. a. Niklas Scheucher aus St. Anna/A.). Auch die Grazerin Lisa Moser muss diesen Umweg gehen, weil sie ihre WTA-Punkte erst nach dem Nennschluss des Turniers errungen hat. RAIMUND HEIGL







