Comeback und eine Rennpremiere
Beim Autocross in Oberrakitsch ist Andreas Hasler wieder dabei. Debüt der Autocrasher.
AUTOCROSS. Daumen hoch, alles in bester Ordnung - das Organisationskomitee des MSV Oberrakitsch gibt weiterhin grünes Licht für den vierten internationalen Staatsmeisterschaftslauf der Autocrosser am 5. August. Die starken Regenfälle haben die 650 Meter lange Rennstrecke nördlich der südsteirischen Gemeinde nicht in Mitleidenschaft gezogen. "Der Strecke machen die Regenfälle nichts aus", sagt MSV-Boss Gerald Eibl, "nach zwei Tagen ist wieder alles trocken."
Die Veranstalter erwarten an die 40 Autocrosser und erstmals auch eine Abordnung von Autocrashern. "Beim vergangenen Lauf in Grafendorf waren sie erstmals dabei", erzählt Eibl, "und sie haben gefragt, ob sie auch zu uns kommen dürfen." Somit werden sie mit ihren stark verbauten Fahrzeugen erstmals im Süden Gas geben - allerdings nach Autocross-Regeln. Der Schnellste siegt, absichtliche Attacken auf den Gegner sind verboten.
Für Autocrosser Andreas Hasler verlief die Saison enttäuschend. Der Ratschendorfer wollte eigentlich den Titel in der Zonen-EM in Angriff nehmen, konnte aber nur zusehen: "Das Auto wurde im Winter komplett neu zusammengestellt. Dadurch haben sich einige Probleme ergeben, speziell mit dem Getriebe." Auch verspätete Lieferungen von Motor- und Getriebeteilen aus den USA und England warfen den 39-Jährigen weit zurück. "Wenn die Zustellung der Teile zwölf statt sechs Wochen benötigt, ist das sehr frustrierend."
Bei seinem Heimrennen soll der Buggy aber startklar sein. "Ich mache mir keinen Druck und freue mich einfach, wenn ich endlich fahren kann", sagt er, "ich werde wohl kaum zum Testen kommen. Deshalb ist es schon ein Erfolg, wenn ich das ganze Rennwochenende durchfahren kann." Zudem ist die gesamte österreichische Elite am Start. GEORG MICHL, CHRISTOPH SUDY
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