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Muss Murecker Schiffsmühle an Land?
Morgen soll eine Vorentscheidung über die Zukunft der gesunkenen Schiffsmühle in Mureck fallen. Ein Wechsel aufs Trockene ist möglich.

Foto © WIESER Schiffsmühlen-Besitzer Günter Zach hofft auf eine rasche Bergung des beliebten Ausflugszieles
Den ersten Schock hat Günter Zach mittlerweile verdaut. Wie es mit seiner bereits zum vierten Mal in der Mur versunkenen Schiffsmühle in Mureck weitergeht, ist aber weiterhin ungewiss (der Restaurantbetrieb im benachbarten Mühlenhof läuft ohne Einschränkungen weiter). "Der Murpegel ist noch immer einen Meter über dem Normalstand. Solange sich die Lage nicht normalisiert, ist an eine Bergung nicht zu denken", erzählt Zach.
An Ideen, wie man das beliebte Ausflugsziel heben und sanieren könnte, mangelt es dem Gastronomen aber nicht: "Wenn das Hausschiff wirklich unbeschädigt geblieben ist, kann ich mir vorstellen, mich vom lecken Wellschiff zu trennen. Das würde die Bergung erleichtern und wäre billiger." Ohne öffentliche Gelder sei die Schiffsmühle dennoch nicht zu retten. "Ich werde sicher meinen Beitrag leisten, schaffe es aber nicht alleine", erhofft sich Zach Unterstützung von Stadt und Land.
Wie diese aussehen könnte, wird morgen bei einem Treffen mit Bürgermeisterin Waltraud Sudy und dem Radkersburger Landtagsabgeordneten Anton Gangl besprochen. Eines lassen die beiden gegenüber der Kleinen Zeitung aber bereits durchklingen: Steuergelder zur Rettung der Schiffsmühle sollen nur dann fließen, wenn ein weiterer Untergang ausgeschlossen werden kann. Auch wenn das bedeutet, dass die Schiffsmühle dauerhaft aufs Trockene wechseln muss. "Die Schiffsmühle ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und das heimliche Wahrzeichen von Mureck. Mit den Untergängen muss aber Schluss sein", erwartet sich Sudy Vorschläge von Zach.






