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Murradweg: Ein Weg für drei Länder
Der Murradweg verbindet nun nicht nur Salzburg und die Steiermark, sondern auch Slowenien und Kroatien. Sicheldorf als Drehscheibe.

Foto © LenhardSymbolische Geste: Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann überreichte das Murradweg-Ende-Schild an slowenische und kroatische Vertreter
Schlagbäume und Personenkontrollen sind zwar schon lange Geschichte. Was den Murradweg (R2) betrifft, galt der Grenzübergang Sicheldorf im Gemeindegebiet von Radkersburg Umgebung aber noch immer offiziell als Endstation. Bis gestern - die grüne Hinweistafel mit der Aufschrift "Murradweg R2 Ende" wurde am Rande einer trilateralen Fachkonferenz abmontiert. "Es freut mich, dass der Murradweg nun nicht mehr hier endet, sondern auch in Slowenien und Kroatien seine Fortsetzung findet", meinte Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann bei der symbolischen Übergabe der Tafel an Politiker und Touristiker aus diesen beiden Ländern.
Der klassische Murradweg auf der rechten Seite der Mur wird damit um rund 100 Kilometer verlängert und führt nun bis in den kroatischen Ort Legrad, wo die Mur in die Drau mündet. Parallel dazu gibt es auch mehrere Varianten - durch Weinberge oder auf unbefestigten Straßen - sowie zwei Routen auf der linken Seite der Mur Richtung Ungarn bzw. Kroatien. Für den Rückweg empfiehlt sich eine der insgesamt fünf ebenfalls neu ausgewiesenen Radwege entlang der Drau, die unter anderem über Marburg und Pettau führen.
Insgesamt wurden rund 1,8 Millionen Euro, davon 85 Prozent EU-Fördergelder, in das slowenisch-kroatische Gemeinschaftsprojekt investiert. Erklärtes Ziel ist es, den Radtourismus in Slowenien und Kroatien nach steirischem Beispiel weiterzuentwickeln.
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FAKTEN
Ausgangspunkt ist der Ursprung der Mur bei Muhr im Lungau.
Von dort führt der Murradweg (R2) 365 Kilometer auf österreichischem Staatsgebiet bis Bad Radkersburg. Bis zur Draumündung in Legrad sind es weitere rund 100 Kilometer.
Infos: www.murradweg.com und www.mura-drava.eu




