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Hausgärten werden belebt
Das Vulkanland soll Ausgangspunkt für Verbreitung alter, vergessener Gemüse- und Obstsorten werden. Am 7. März gibt es einen Vortrag.

Foto © Johann Schleich
In den Hausgärten im Vulkanland soll wieder eine Vielzahl von Gemüsesorten wachsen, die in den vergangenen Jahrzehnten fast völlig verschwunden sind. Doch nicht nur alte heimische Gemüsesorten sollen gezüchtet werden. Im Rahmen eines Projekts, das Irmgard Scheidl initiiert hat, versucht man, auch exotische Gemüsesorten einzuführen.
"Die Voraussetzungen sind aufgrund der Bodenverhältnisse und des Klimas gegeben. Zahlreiche ausländische Gemüsesorten gedeihen in meinem Garten prächtig und könnten den Speisetisch bereichern", erklärt Scheidl, die in ihrer Samenbank 316 Gemüsesorten führt. Dazu kommen noch 130 Obstsorten, wie Indianerbanane, Maulbeere oder die Schwarze Himbeere.
In Vorträgen und Kursen erklärt die Gärtnerin, welche Vielfalt zum Wachsen gebracht werden kann. "Das Verkochen dieses Gemüses bringt neue Geschmackserlebnisse. Ich habe mit alten Bäuerinnen gesprochen, die auf andere Art zubereiten, als wir sie kennen", so Scheidl. Für Vulkanlandobmann Josef Ober gehört das Projekt zu den zukunftweisenden Vorhaben: "Man denke, was es bedeuten würde, wenn in jeder Gemeinde einige Hausgärten mit alten Gemüsesorten und neuen ausländischen Sorten bebaut werden würden. Frisches Gemüse und Obst, das weder mit Herbiziden noch mit Pestiziden in Berührung gekommen ist. Jüngere könnten von ihren Altvorderen Hausgarten- und Zubereitungswissen übernehmen und selbst umsetzen."
Wer nun interessiert ist: Am 7. März findet im Dorfhaus Auersbach ein Vortrag zu diesem Thema statt. Beginn ist um 19 Uhr.





