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    Zuletzt aktualisiert: 14.05.2009 um 16:54 UhrKommentare

    Murecker Hilfe für die Überlebenskünstler

    Der Murecker Pädagoge Josef Landner, die Schulen und Banken unterstützen ein Hilfsprojekt in Ägypten. Am Donnerstag kam Besuch von dort.

    "Das sind alles Lebenskünstler. Keiner von uns könnte hier auch nur 24 Stunden überleben", ist Josef Landner, Religions-Professor in Mureck, von den Müllmenschen von Kairo beeindruckt. Dort, im Stadtteil Mokattam, leben auf der größten Mülldeponie Ägyptens tausende von Menschen. Kein Taxi fährt dorthin, kein Autobus, es gibt keine Hausnummern oder Straßenbeleuchtung. Dort wird der Müll der Millionen-Metropole von den Zabbaleen, koptischen Urchristen, sortiert. Händisch, für ein paar Euro im Monat. Die Menschen sterben jung, wegen der mangelnden Hygiene und den Schwermetallen im Müll.

    Aber es gibt auch Hoffnung im Elend, etwa durch zahlreiche soziale Einrichtungen. Die christliche Hilfsorganisation Mokattam, gegründet von Schwester Emanuelle, wird aus dem Bezirk Radkersburg tatkräftig unterstützt. Den Kontakt stellte Josef Landner bei einer seiner zahlreichen Ägypten-Reisen vor 20 Jahren her.

    Am Donnerstag erhielt Mureck Besuch aus Ägypten: Schwester Sarah von der Hilfsorganisation besuchte den Übungskindergarten der Bakip, danach fand eine eindrucksvolle Feierstunde in der Schul-Aula statt. Die Schwester erzählte von ihrem mühseligen Alltag in Ägypten, die Schüler präsentierten ihr Hilfsprojekt. Zudem überreichten sie der Ordensschwester 500 Euro. Gesammelt wurde das Geld bei der Aktion "Palmen für Mokattam". Landner klaubte bei seinem letzten Besuch in Ägypten im historischen Memphis Palmensamen. "Es waren rund 800 Stück", erinnert er sich. Zurück in Österreich, wurde der Palmensamen verpackt und von Schülern aus der HLW und der Bakip verkauft. Außerdem wurde ein Pfarrbuffet organisiert, auch die Banken stellten sich mit Spenden ein. Insgesamt wurden bereits rund 2000 Euro aufgetrieben.

    Patenschaft. Besonders für Mokattam engagiert sich der erste Jahrgang der HLW Mureck. Die Schüler übernahmen für vier Jahre die Patenschaft für ein Mädchen aus dem Armenviertel. Nariman Tawabros ist sechs Jahre alt, mit 150 Euro pro Jahr wird ihr eine Schulausbildung finanziert. Auch ein zweites Mädchen wird nun unterstützt. Landner traf dieses Kind bei seinem Besuch in Mokattam. "Eine Zufallsbekanntschaft", wie er erklärt. Schwester Sarah machte sie in der riesigen Armen-Siedlung ausfindig. Sie heißt Marina Nilad, ist fünf Jahre alt - und mit der tatkräftigen Hilfe aus Mureck soll sie Aussicht auf eine rosigere Zukunft haben.

    THOMAS WIESER

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