Der Schülerrückgang macht Sorgen
Das Fehringer Stadtparlament beschloss ein Sparprogramm.
FEHRING. Die Untervoranschläge für das Budget 2011 in der Stadt Fehring sind ganz auf Sparen ausgerichtet. Was den Gemeindeverantwortlichen besondere Sorgen bereitet, ist der dramatische Rückgang bei den Pflichtschülern.
Für die Volksschule sind 184. 100 Euro im Untervoranschlag eingeplant, davon entfallen auf das Gemeindebudget 128.000 Euro - bei 202 Schülern. Kritisch wird die Situation in der Hauptschule. Dort ist die Gesamtschülerzahl innerhalb weniger Jahre von 418 auf 321 gesunken. Die vorgesehenen Ausgaben für die Hauptschule sind mit 410.000 Euro berechnet, davon entfallen auf Fehring 144.000 Euro. "Aus der Stadt Fehring besuchten im Vorjahr 151 Burschen und Mädchen die Hauptschule. Heuer ist diese Zahl um ein Drittel auf 101 gesunken", berichtete Bürgermeister Johann Winkelmeier. Kritisch entwickelt sich auch die Schülerzahl in der Polytechnischen Schule: statt zwei gibt es nur mehr eine Klasse.
Nicht viel anders ist die Situation im Kindergarten. Innerhalb nur eines Jahres sank Zahl der Kindergartenkinder von 72 auf 56. "Man muss berücksichtigen, dass Hohenbrugg/Weinberg jetzt einen eigenen Kindergarten führt. Weiters spielt der Geburtenrückgang eine Rolle und dass Kinder in den Kindergärten Pertlstein und Hatzendorf untergebracht werden", erläutertet der Bürgermeister. Entsprechend groß sind die Einsparungen beim Kindergarten: 14.000 Euro. Winkelmeier ist überzeugt: "Jedenfalls bricht jetzt der Kampf um die Volksschüler erst richtig aus. Was bisher war, kann nur als ein leichtes Gewitter bezeichnet werden."
Leichte Einsparungen sieht der Untervoranschlag bei den Feuerwehren Fehring und Hierzenriegl vor.
Insgesamt liegt der Einsparungsrahmen bei den Untervoranschlägen für das Jahr 2011 bei 133.000 Euro. JOHANN SCHLEICH







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