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    Zuletzt aktualisiert: 06.04.2012 um 22:15 UhrKommentare

    "Wir haben den Regen ersehnt - aber nicht so"

    Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Nacht: Der erste Regen nach langer Trockenperiode hielt in Paldau nicht nur die Feuerwehr auf Trab.

    Wegen des starken Regens musste die Feuerwehr ausrücken

    Foto © LFV Franz FINK Wegen des starken Regens musste die Feuerwehr ausrücken

    Regen hätten sie gebraucht, keine Frage. Dringend und schon längst. Aber dass er "so scharf kommt" . . . Johann Rossmann steht in seinem Spar-Geschäft in Paldau und schüttelt den Kopf. Die Fensterfront gibt den Blick auf seine Äcker frei - dort, wo der Schlamm am Donnerstag gegen 18 Uhr runtergekommen ist. Und ein aufgeweichtes Plakat einsam für einen Disco-Abend mit DJ Alex List am 14. 4. wirbt.

    Nach monatelanger Trockenperiode plötzlich ein Platzregen, der es in sich hatte - der Dreck schoss nur so auf die L 216 hinunter. "Bei der Straße durch, runter durchs Dorf", deutet ein Stück weiter Bürgermeister Anton Gutmann Richtung Kirche. Mit einem Schirm bewaffnet steht er neben einem Feuerwehrfahrzeug Rede und Antwort - hinter sich eine Ackerfläche, die sich bis zum Wald hinaufzieht: am Gründonnerstag noch "staubtrocken, wie Asche", jetzt, am Karfreitag, ein Gatschfeld. Die Spuren des Unwetters sind deutlich zu sehen.

    20 Liter in acht Minuten

    Nein, die Wassermenge allein war's nicht. "Es waren bloß 20 Liter pro Quadratmeter", meint der Ortschef, der sich mit Hochwasser wohl besser auskennt, als ihm lieb ist ("voriges Jahr haben wir vier gehabt, wo auch Keller überflutet wurden") - aber die kamen "innerhalb von acht Minuten". Und fielen auf einen Boden, der das Wasser schlicht nicht aufnehmen konnte.

    "Das ist wie bei einem trockenen Badeschwamm", versucht es Thomas Meier vom Landesfeuerwehrverband, der neben ihm steht, zu verdeutlichen: "Wenn man den unter einen Wasserstrahl hält, saugt er am Anfang auch nichts auf - das Wasser rinnt ab." Oder schießt, wie in Paldau, in den Ortskern rein.

    "I hab' beim Fenster aussig'schaut", schildert Franz Luttenberger, was sich vor seiner Haustür abspielte - das Wasser sei "auf Trottoirhöhe" dahergekommen "wie ein Fluss".

    Die Häuser, auch seines, blieben zum Glück verschont - dabei seien er und der Nachbar auf der anderen Straßenseite "da am meisten gefährdet. Wir liegen da am tiefsten". Dreck bekam allerdings auch er ab. Der sei, holt Luttenberger mit den Armen aus, bis zur Hofmitte gelegen.

    Die verschlammte L 216 musste bis 20.05 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Feuerwehren Paldau und Axbach waren mit 35 Mann bis in die Nachtstunden im Einsatz.

    BEATE PICHLER

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