2010 soll das Seuchenjahr beendet sein
Der Verletzungsteufel hat Mario Hirschmugl in diesem Jahr sehr oft heimgesucht.

Foto © PrivatMario Hirschmugl
Schon heiß auf das Finale der Austria Cross Country-Serie war Mario Hirschmugl hoch motiviert für sein Abschlusstraining in Kapfenstein. Immerhin hatte er die große Chance, in der Gesamtwertung noch Platz drei zu erreichen. Allerdings kam ihm bei einer Abfahrt mit 60 Stundenkilometern im Wald ein Wurzelstock in die Quere. Während seine Enduro in die Bäume krachte, hatte der Oststeirer eigentlich noch Glück im Unglück. "Ich kam mit meinem Fuß auf einem Baumstumpf auf. Zuerst dachte ich, es geht noch, aber am nächsten Tag kam, was kommen musste - Knöchelbruch", blickt der KTM-Pilot zurück.
Damit komplettiert sich eine unglaubliche Pechserie. Im Februar brach er sich das Schlüsselbein. Gerade verheilt, knackste er sich beim Sturz in Paldau die Bruchstelle wieder an und zog sich eine Bänderzerrung im Knöchel zu. Ab 1. Mai wieder mit Volldampf unterwegs, beendete er vor einer Woche unfreiwillig die Saison vorzeitig. "19 Jahre mache ich schon diesen Sport. So viel Pech wie heuer hatte ich noch nie", zieht Hirschmugl Bilanz.
Besonders bitter ist der Umstand, dass sein schärfster Konkurrent in der ACC-Serie im Finale einen Ausfall hatte und Hirschmugl so noch auf das Podest hätte fahren können. So ist der Steirer Achter geworden und hofft, dass so schnell wie möglich das neue Jahr beginnt. Nach sechs Wochen Gipspause will Hirschmugl sein Aufbauprogramm für die neue Saison starten. 2010 könnte er sich wieder die Teilnahme an der ACC-Serie vorstellen, für fixe Pläne ist es aber noch zu früh.








