Schüler gegen Rassismus
Beim Human Rights Festival in Graz wurden südsteirische Schüler und Lehrlinge für ihr Engagement gegen Rassismus ausgezeichnet.
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Wenn sich 800 Jugendliche vor dem Grazer Orpheum versammeln, könnte man annehmen, dass sie auf ein Konzert warten. Doch der Grund ihres Erscheinens ist ein anderer: Im Rahmen des neunten Human Rights Festivals der ARGE Jugend wurden gestern Hunderte Jugendliche von 16 steirischen Schulen für ihr Engagement gegen Gewalt und Rassismus ausgezeichnet. So auch Schüler der Landesberufsschulen Bad Radkersburg, Eibiswald, Mureck und Gleinstätten.
In diesem Jahr stand das Human Rights Festival unter dem Motto "Konsummacht für Menschenrechte". ARGE-Obmann Christian Ehetreiber erklärt die Hintergründe: "Jeder hat es durch ein bewusstes Einkaufsverhalten in der Hand, ob und inwieweit Menschenrechte regional und global gefördert werden."
Soziokulturelle Vielfalt
Sechs steirische Schulen erhielten die Auszeichnung "Europäische Schulen ohne Rassismus". Die Lehrlinge der Landesberufsschulen Bad Radkersburg, Eibiswald, Mureck und Gleinstätten wurden zudem für ihr Projekt "Lehrlinge leben soziokulturelle Vielfalt" geehrt.
Moderiert wurde das Festival von "Falco"-Darsteller Manuel Rubey, der die Leistungen der Jugendlichen als "großartig" bezeichnete. Die Auftritte des Mentalisten "Farid" und der Band "Russkaja" sorgten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, sodass die Jugendlichen die schweißtreibende Hitze im Veranstaltungssaal, zumindest für kurze Zeit, vergessen konnten.










