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    Zuletzt aktualisiert: 04.05.2012 um 08:45 UhrKommentare

    "Das ist Selbstmord für Radkersburg"

    Bezirksfusion zwischen Feldbach und Radkersburg: Die Spaltung des Bezirks Radkersburg sorgt für heftige Reaktionen. Eine Befragung auf Bezirksebene ist weiter Thema, Murecks Stadtchef Josef Galler steht vor Rücktritt.

    Foto © Robert Lenhard

    Als Vizebürgermeisterin von Mureck hat Waltraud Sudy gut lachen. Das Zugeständnis des Landes, sich doch nach Leibnitz orientieren zu dürfen, wird in Mureck bereits als Triumph gefeiert. So richtig darüber freuen kann sich Sudy aber nicht. Als Vorsitzende des Personenkomitees gegen eine Zwangsfusion des Bezirkes Radkersburg mit Feldbach spricht sie sich nämlich für eine Volksbefragung auf Bezirksebene aus. "Was jetzt vorliegt, ist uns zu wenig. Wir lassen uns nicht beirren und werden weiter Unterschriften sammeln", hat Sudy bereits um einen Termin bei Landeshauptmann Franz Voves angesucht.

    Dabei unterstützt wird sie unter anderem von Anton Solderer aus St. Peter am Ottersbach. Der SPÖ-Gemeindekassier hatte bereits vor Gründung des Komitees 440 Unterschriften für eine Volksbefragung in St. Peter gesammelt. "Unser Bürgermeister muss endlich aufwachen und schnell auf den Zug nach Leibnitz aufspringen. Die Stimmung geht in diese Richtung", glaubt Solderer, der für Sonntag im Rahmen des Florianifests eine Bürgerinformation ankündigt.

    Ob Bürgermeister Reinhold Ebner (VP) dabei sein wird, ist allerdings fraglich: "Ich lasse mich von niemandem unter Druck setzen. Ich werde abwarten, wie die neue BH ausschauen soll und erst dann handeln." Für eine Abspaltung sei es noch zu früh. "Das, was jetzt passiert, ist Selbstmord für den Bezirk Radkersburg. Jeder denkt nur an sich", übt Ebner heftige Kritik an seinem Murecker Amts- und Parteikollegen Josef Galler. Zumal sich dieser Gerüchten zufolge schon bald aus der Politik zurückziehen soll.

    Galler nimmt den Hut

    Letzteres wird von Galler auch bestätigt: "Ich trete am 1. Juli einen neuen Job an, der mit dem Bürgermeisteramt nicht mehr vereinbar ist. Ich hätte aber auch so gehandelt, wenn ich nicht aus der Politik ausscheiden würde. Es geht mir nur um die Bevölkerung." Davon abgesehen müssten in der ÖVP auch konträre Meinungen möglich sein. Bei einer von Bezirksparteiobmann Anton Gangl eilig für gestern Abend einberufenen Sitzung dürfte Galler dennoch sein Fett abbekommen haben.

    Kritiker seines Abspaltungskurses gibt es in den eigenen Reihen genug. Wie etwa den Bad Radkersburger Stadtchef Josef Sommer: "Ich rate jedem Bürgermeister, sich nach sachlichen Kriterien anzuschauen, was eine Loslösung tatsächlich bringt und nicht emotional zu handeln." Zum jetzigen Zeitpunkt sei das aber noch gar nicht möglich.

    Keine Freude mit einem Wechsel von Mureck und Co. nach Leibnitz hat übrigens auch Manfred Kainz, VP-Landtagsabgeordneter und Noch-Vorsitzender der Großregion Süd-Weststeiermark: "Was habe ich als Stainzer mit Mureck gemeinsam? Das passt einfach nicht." Deutlich gelassener reagiert der Leibnitzer Bezirkshauptmann Manfred Walch auf den möglichen Zuwachs (siehe Interview links).

    ROBERT LENHARD

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