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    Zuletzt aktualisiert: 27.03.2011 um 22:00 UhrKommentare

    (Weiß-)grüner Treibstoff

    Von der Pfanne in den Tank: Biodiesel aus Mureck.

    Josef Reiter-Haas, Obmann der SEEG in Mureck

    Foto © Thomas WieserJosef Reiter-Haas, Obmann der SEEG in Mureck

    Die Stadt Mureck - 1700 Einwohner - ist Grenzland. Wenn es um Bioenergie geht, rückt sie aber in den Mittelpunkt - über die Grenzen der Steiermark hinaus. Und das verdankt sie einigen Pionieren, die vor mehr als 20 Jahren ihrer Zeit voraus waren.

    Karl Totter, heute Senior Manager der südsteirischen Energie- und Eiweißerzeugung SEEG, hatte die Vision, von Erdöl und Erdgas unabhängig zu sein und die Region mit erneuerbarer Energie aus eigener Produktion zu versorgen. Die SEEG war weltweit das erste Unternehmen, das Biodiesel aus Altspeiseöl herstellte. Das Öl aus der Pfanne spielt auch in der heutigen Produktion die Hauptrolle, erklärt Obmann Josef Reiter-Haas. "Es macht 90 Prozent unseres Rohstoffes für den Biodiesel aus. Wir sammeln das Altöl in ganz Österreich, Slowenien und Ungarn." Aus einem Kilo Speiseöl werden 0,8 Liter Biodiesel gewonnen.

    Den zweiten Rohstoff bildet der Raps. Die Bauern liefern den Raps bei der SEEG ab, aus dem Rapsöl wird Biodiesel gewonnen und der beim Pressen abfallende Rapspresskuchen geht als Eiweißfutter ebenfalls in den Kreislauf zurück. Die SEEG zählt derzeit 550 Mitglieder - Landwirte und Gemeinden. Die Jahresproduktion von bis zu 12 Millionen Liter soll 2012 auf bis zu 30 Millionen ausgebaut werden.

    Abnehmer des Biodiesels sind unter anderem die Graz Linien (vormals Grazer Verkehrsbetriebe) und die Nahwärme, die ebenfalls zum Murecker Energiekreislauf gehört. Sie betreibt ein Biomasse-Heizwerk und deckt 85 Prozent des Gesamtbedarfes an Wärmeenergie der Stadt ab.

    Zur Stromerzeugung gibt es außerdem ein Blockheizkraftwerk und eine Biogasanlage. Seit Kurzem werden auch 250 Haushalte mit Strom aus einer Fotovoltaikanlage versorgt.

    HANNES GAISCH

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