Meilenstein für Metaller
Großinvestition in der Landesberufsschule Mureck: Um acht Millionen Euro wurde ein neues Werkstätten- und Laborgebäude errichtet.

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Viele der angehenden Metalltechniker aus der gesamten Steiermark werden wohl noch nie auf so modernen Maschinen gearbeitet haben, wie sie es nun im Laufe ihrer Berufsschulausbildung in der LBS Mureck tun. Dort wurde um acht Millionen Euro ein neues Gebäude mit insgesamt zehn Werkstätten und sechs Laborräumen errichtet (die Kleine Zeitung berichtete). Und modern ist nicht nur das Gebäude, sondern auch der Inhalt. Zahlreiche neue Schweiß,- Dreh- und Fräsmaschinen, von denen eine bis zu 60.000 Euro kostet, wurden angeschafft. Ausgeschrieben wurden diese EU-weit.
Der Direktor Helmut Schemeth, seit knapp zwei Jahren im Amt, "erbte" nun quasi eine der modernsten Berufsschulen der Steiermark. "Die alten Zustände waren nicht mehr zeitgemäß. Jetzt können in unterschiedlichen Werkstätten hochtechnische Arbeitsvorgänge gelehrt werden", freut er sich. So gibt es nun ein eigenes Werkstoffprüflabor, in dem die Materialien auf ihre Zugfestigkeit, ihre Zähigkeit oder Risse geprüft werden können. Hinzu kommen ein neues Hydrauliklabor oder zehn neue Schweißstände für die Burschen und Mädchen. "Jetzt können wir wirklich unterrichten, was im Lehrplan drinnen steht."
Standort-Sicherung
Diese Millionen-Investition ist laut Schemeth letztlich auch eine Sicherung des Berufsschul-Standortes in Mureck. "Und das ist wiederum eine indirekte Förderung für die ganze Region." In der LBS Mureck werden jährlich rund 1100 Burschen und Mädchen von 35 Lehrern unterrichtet. Jeder Lehrling aus den Sparten Metallverarbeitung, Metallbau, Stahlbau, Fahrzeugbau, Schmiede- und Landmaschinentechnik besucht pro Jahr etwa zehn Wochen die Berufsschule.







