Hohes Niveau der Blasmusik
An der Generalversammlung des Steirischen Blasmusikverbandes in Kirchberg nahmen Vertreter von 396 Blasmusikkapellen teil.
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Rund 18.000 Musiker und Musikerinnen stehen in den Reihen der steirischen Blasmusikvereine. "Erfreulich ist, dass wir mit geringen Nachwuchsproblemen zu kämpfen haben. Die Ausbildung in den Musikschulen und in den Kapellen läuft sehr gut ab, das Niveau in den einzelnen Kapellen ist daher hoch", betonte Landesobmann Horst Wiedenhofer. Sorgen bereiten den Funktionären im Landesverband die Besetzungen einiger Kapellen mit Obmännern und ausgebildeten Kapellmeistern. Wiedenhofer: "Da ist noch Aufholbedarf. Die Aufgaben eines Obmanns sind umfangreich und arbeitsintensiv. Daher finden sich immer weniger Funktionäre. Bei den Kapellmeistern ist die Situation ähnlich. Dazu kommt noch, dass die meisten Kapellmeister eine gute Ausbildung haben müssen."
Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer, der mit dem Silbernen Panther für besondere Verdienste ausgezeichnet wurde, bezeichnete die Blasmusik als wichtigen Kulturträger, der aus der steirischen Kulturszene nicht wegzudenken sei. Dem Feldbacher Bezirkskapellmeister Friedrich Karner wurde für seinen unermüdlichen Einsatz das Verdienstkreuz mit Stern überreicht.
An der Generalversammlung, die von Bezirksobmann Josef Stern organisiert wurde, nahmen auch Landtagspräsident Franz Majcen, die Abgeordneten Sonja Steßl-Mühlbacher, Josef Ober und Franz Schleich sowie Landesrat Siegfried Schrittwieser teil. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Musikvereine Eichkögl und Kirchberg.









