Erste Spur nach Überfall beim Schwammerlsuchen
Eine Schwammerlsucherin wurde in Kleinfrannach bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und beraubt. Nach dem Überfall fahndet die Polizei nach einem schielenden, ungepflegten Mann. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto © Jürgen Fuchs/Sujet
Der Raubüberfall auf die 78-jährige Pensionistin in einem Wald in Kleinfrannach (Bezirk Feldbach) sorgt in der Bevölkerung für Gesprächsstoff -und für Verunsicherung. In der Gegend treibt sich nämlich schon seit Wochen ein unbekannter Mann herum, der für die Tat infrage kommen könnte. Eine Frau aus Glatzau ist dem Unbekannten Anfang Juli erstmals begegnet, gegen 8 Uhr früh. Sie war in der Nähe jenes Waldes unterwegs gewesen, in dem Maria S. Montagvormittag attackiert und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt wurde.
Plötzlich sei der Mann aus dem Maisacker gekommen. Er habe sie kurz angesehen, danach sei er im Wald verschwunden, erzählte die Zeugin den Ermittlern der Raubgruppe des Landeskriminalamtes. 14 Tage später traf sie an derselben Stelle neuerlich auf diesen Unbekannten. Plötzlich sei er vor ihr gestanden - und wieder sei er im Wald untergetaucht.
Ungepflegtes Äußeres
Nachdem sie vom Überfall auf die Schwammerlsucherin gehört hatte, meldete sie ihre Wahrnehmung der Polizei. Laut Zeugin ist der Unbekannte 40 bis 50 Jahre alt und 175 bis 185 Zentimeter groß. Er schielt stark und wirkt ungepflegt. Er ist schlank und hat kurzes, gewelltes, zurückgekämmtes, fettes Haar. Einmal war er mit kurzer Hose und Leiberl bekleidet, einmal mit langer Hose und einem Hemd.
Die Stelle, wo die Zeugin diesem Mann begegnet ist, und der Tatort sind nur 200 Meter voneinander entfernt. Ermittlungsleiter Werner Rampitsch: "Fest steht, dass sich in dieser Gegend jemand herumtreibt - und diesen Jemand suchen wir jetzt." Wer kennt diesen Mann, wer hat ihn noch gesehen? Hinweise an das LKA, 0 59 133 60 3333, oder die Polizei Kirchbach, 0 59 133 6124.









