50-Jähriger zündelte am Hof der Eltern
Psychisch kranker Oststeirer wurde in Klinik eingewiesen.
Der Aufmerksamkeit einer Nachbarin und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Wirtschaftsgebäudebrand in Hohenbrugg am Mittwoch glimpflich ausging. Tragisch: Das Feuer hatte der psychisch kranke Sohn der Besitzer selbst gelegt.
Nachbarin. Die Nachbarin hatte gegen 7.30 Uhr früh bemerkt, dass aus dem Wirtschaftsgebäude Rauchschwaden drangen und alarmierte sofort die Feuerwehr. Mit insgesamt 40 Mann kämpften die Wehren von Hohenbrugg, Weinberg, Unterlamm und Fehring gegen die Flammen an, die sich durch das unter dem Dach gelagerte Heu fraßen. Den Einsatzkräften gelang es gerade noch, ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl zu verhindern. Mit schwerem Atemschutz trugen drei Trupps das gelagerte Heu ab, vermieden so noch größeren Sachschaden. Der wird von der Polizei mit rund 10.000 Euro beziffert.
Feuerzeug. Wie die Polizei Fehring und die Brandermittler des Landeskriminalamts bald feststellten, hatte der 50-jährige Sohn der Besitzer das Heu mit einem Feuerzeug angezündet. Der psychisch kranke Frühpensionist gab die Brandstiftung auch zu: Er sei nach der Einnahme eines neu verschriebenen Medikaments am Morgen außer Kontrolle geraten. Der Mann wurde in die Sigmund-Freud- Klinik in Graz eingewiesen.








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