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    Zuletzt aktualisiert: 17.04.2012 um 21:16 UhrKommentare

    Gesund und auch noch schmackhaft

    Das Projekt "Jugend is(s)t in Bewegung" fördert die Gesundheit der Jugendlichen in den Fachschulen für Land-und Ernährungswirtschaft. Ein Lokalaugenschein in Halbenrain.

    Jugend is(s) in Bewegung - auch in der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft in Halbenrain, unter anderem mit einer gesunden Schuljause

    Foto © KuzmickiJugend is(s) in Bewegung - auch in der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft in Halbenrain, unter anderem mit einer gesunden Schuljause

    Mit Begeisterung stürmen die Mädchen der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Halbenrain ihr gesundes Schulbuffet für die Vormittagsjause. Müsli, Joghurt, Brot, Weckerl, Marmeladen, eingelegtes Gemüse, Dörrfrüchte - alles selbstgemacht sowie Äpfel, Nüsse und Käse finden sich im Angebot. "Das Angebot wird sehr gut angenommen und wir sagen unseren Schülerinnen und Schüler auch immer, dass Essen Freude und Spaß machen darf und soll", betont Schulleiterin Leopoldine Tschiggerl.

    Wissenschaftlich

    Die Fachschule Halbenrain ist gemeinsam mit weiteren 21 Standorten in der Steiermark Teil des Projektes "Jugend is(s)t in Bewegung", das unterstützt vom Fonds gesundes Österreich gemeinsam mit den Studienlehrgängen Diätologie und Gesundheitsmanagement im Tourismus an der FH Joanneum durchgeführt wurde. "In den landwirtschaftlichen Fachschulen wurde immer schon frisch, regional und saisonal gekocht. Aber wir wollten noch tiefer schauen und wollten gemeinsam mit der Wissenschaft ausloten, was Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren wirklich brauchen", schildert Fachinspektorin Sieglinde Rothschädl.

    Und so wurden an allen Schulstandorten die Angebote erhoben, die Speisepläne durchforstet, Nährwertberechungen durchgeführt und Inhaltsstoffe analysiert. Und das Ergebnis war laut Diätologin Daniela Grach im Steiermarkschnitt durchaus ansprechend: Energiegehalt, Gesamtfettanteil, Kohlehydratanteil sowie Eiweiß- und Ballaststoffanteil waren passend oder in der Norm. Auch das Einkaufsverhalten etwa bei Bauern, die Hausgärten sowie die Vorratshaltung wurden positiv beurteilt. Und auch die altersadäquate Analyse fiel positiv auf.

    Wo also noch verbessern? Rothschädl: "Man darf nicht vergessen, das war der Steiermarkschnitt. Es gab also Schulen, die besser und schlechter abgeschnitten haben. Unser Ziel ist ein einheitlich optimales Niveau, das haben wir mittlerweile erreicht."

    Verbesserungen

    Beispielsweise wurde der Einsatz von Butter und Schlagobers reduziert, einmal pro Woche steht heimischer Fisch auf dem Speiseplan, es wird nur mehr mit Rapsöl gekocht, es gibt drei Portionen Michprodukte täglich, Vollwertmehl ist gar nicht mehr wegzudenken, Obstkörbe sind stets gut gefüllt, Nüsse stehen immer zur Verfügung und es gibt reine Wassertage und ansonsten nur selbstgemachte Säfte und Tee.

    Esskultur

    "Es geht vor allem auch darum aufzuzeigen, dass die Esskultur Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten hat", so Grach. Umso wichtiger sei es in Ruhe und bewusst zu essen und zu genießen.

    Im Rahmen des Projektes spielen aber auch das mentale Wohlbefinden und die Bewegung eine maßgebliche Rolle. In Halbenrain etwa wurden Fahrräder angekauft, ein Fitnessraum eingerichtet, es gibt einen Klassenrat, der quasi die Funktion eines Mediators übernommen hat, es gibt Erholungs- und Rückzugsmöglichkeiten, mentale Trainings und Kurzbewegungseinheiten im Unterricht.

    Rothschädl ist von dem Projekt begeistert: "Man darf nicht vergessen, dass hier steiermarkweit 2800 Schüler profitieren, insgesamt sind es etwa 3300 Leute, die täglich gesund ernährt werden."

    BETTINA KUZMICKI

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