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    Zuletzt aktualisiert: 03.11.2011 um 10:21 UhrKommentare

    Behandeln, was wir wegwerfen

    Bis zu 80.000 Tonnen Haus- und Gewerbemüll werden jedes Jahr im A.S.A.-Abfallwirtschaftszentrum verarbeitet. Nur was nicht mehr zu gebrauchen ist, wird deponiert.

    So wie wird der Müll in Halbenrain angeliefert, bevor er in der hauseigenen Anlage mechanisch und biologisch behandelt wird

    Foto © LenhardSo wie wird der Müll in Halbenrain angeliefert, bevor er in der hauseigenen Anlage mechanisch und biologisch behandelt wird

    Es ist schon ein Weilchen her, dass die Mülldeponie Halbenrain für Schlagzeilen sorgte. Vor ziemlich genau zehn Jahren wurde in der Marktgemeinde eine Volksbefragung über die geplante Erweiterung der Anlage abgehalten. 60 Prozent der zu den Urnen geschrittenen Bürger waren damals dafür - der Fortbestand der seit Ende der 1970er-Jahre bestehenden Deponie war damit gesichert.

    Seitdem ist es um die Anlage ruhig geworden. Zu Unrecht - tief im Rotlehmbodenwald, rund zwei Kilometer vom Ortskern entfernt, wird nämlich Abfallwirtschaft auf dem letzten Stand der Technik betrieben. "Wir sind schon lange nicht mehr nur eine Deponie. Tatsächlich verstehen wir uns als Dienstleister, der den angelieferten Müll umweltverträglich behandelt und anschließend entsorgt oder einer Verwertung zuführt", erklärt Robert Rothschedl, Betriebsleiter des A.S.A.-Abfallwirtschaftszentrums (AWZ) Halbenrain.

    Ab den 1990ern wurde deshalb die Infrastruktur kontinuierlich erweitert und modernisiert. Einer Sortier- und Kompostieranlage folgte die Errichtung einer Sickerwasserreinigungsanlage, die kontaminierte Deponiewässer in Wasser mit Trinkqualität umwandelt. Aus den entstehenden Deponiegasen wird elektrische Energie erzeugt. Rund die Hälfte des Strombedarfs kann auf diese Weise selbst abgedeckt werden. "Es kommt also nicht von ungefähr, dass wir bereits 1994 als erster Abfallwirtschaftsbetrieb Europas ISO-zetrifiziert wurden", erzählt Rothschedl.

    Strenge Auflagen

    Neue Maßstäbe setzte das AWZ Halbenrain auch mit der Inbetriebnahme der elf Millionen Euro teuren mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage im Jahr 2003. "Damit können wir alle noch brauchbaren Bestandteile des Mülls abtrennen. Nur was übrig bleibt, wird deponiert", erläutert Rothschedl. Von den jährlich bis zu 80.000 Tonnen angelieferten Abfällen aus Haushalten, Gewerbetrieben und Sperrmüll kommen nur rund 30.000 Tonnen auf die Deponie. Rund 20.000 Tonnen werden in Müllverbrennungs- und Industriebetrieben verbrannt, 2000 Tonnen Wertstoffe (Kunststoffe und Metall) werden recycelt. Der Rest löst sich als "Rotteverlust" buchstäblich in Luft auf, die freilich gefiltert wird. "Wir haben die strengsten Auflagen der Welt", versichert Rothschedl.

    ROBERT LENHARD

    Kommentar

    HELMUT STEINERMüll vermeiden von HELMUT STEINER

    FAKTEN

    Aufgenommen wurde der Deponiebetrieb Ende der 1970er.

    Seitdem wurden hier 1,7 Millionen Tonnen Haushalts- und Gewerbemüll aus ganz Österreich abgelagert.

    Die Deponie ist bis zu 30 Meter hoch und 12 Hektar groß. Sie wird kontinuierlich abgedichtet und renaturiert. Die Reserven von vier Hektar sollen für weitere 20 Jahre reichen.

    In den 1990ern wurde die Deponie um ein Abfallwirtschaftszentrum erweitert.

    23 Mitarbeiter werden derzeit beschäftigt.

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