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    Zuletzt aktualisiert: 06.07.2009 um 20:32 UhrKommentare

    In die Höhe geschossen

    Der fast fertige Murturm sorgt für Wirbel in der Gemeinde Gosdorf. Die ÖVP fordert von der SPÖ Aufklärung für angebliche Kostenexplosion.

    Foto © Privat

    Knapp ein Jahr ist es her, dass in den Gosdorfer Murauen nahe dem Röcksee der Grundstein für den "Murturm" gelegt wurde. Seitdem ist nicht nur die imposante Beton- und Stahlkonstruktion selbst, sondern auch der Preis dafür in die Höhe geschossen. Das behauptet jedenfalls die ÖVP Gosdorf unter der Führung von Gemeinderat Josef Düss.

    In einer Presseaussendung beruft er sich auf einen Bericht von Bürgermeister Anton Vukan (SP) während der letzten Gemeinderatssitzung. Demnach soll der Ortschef mitgeteilt haben, dass sich die Kosten für den Murturm auf rund 770.00 Euro verdoppelt hätten. Die Gründe dafür sei Vukan allerdings schuldig geblieben. "Wir fordern den Bürgermeister deshalb auf, in einer Sonder-Gemeinderatssitzung die genauen Umstände für diese horrende Verteuerung lückenlos aufzuklären", so Düss, der sich mit Schuldzuweisungen aber noch zurückhalten will.

    Sauer. Dennoch ist Bürgermeister Vukan mächtig sauer auf Düss und die ÖVP: "Ich stehe gerade in Gesprächen mit Großsponsoren für den Murturm. Wenn die ÖVP nun versucht, das Projekt zu skandalisieren, ist die Gefahr groß, dass sich diese zurückziehen. Da geht es um 50.000 bis 100.000 Euro." Sollten die potenziellen Sponsoren tatsächlich abspringen, werde er die ÖVP-Vertreter persönlich dafür haftbar machen.

    Als "Blödsinn" bezeichnet Vukan die von der VP geforderte Sondersitzung. Schließlich werde das Thema Murturm bei der nächsten regulären Gemeinderatssitzung am 14. Juli ohnehin umfangreich behandelt werden. Eines stellt Vukan aber schon jetzt klar: "Solange die Arbeiten nicht abgeschlossen sind und der Turm nicht von uns abgenommen ist, kann niemand die exakten Kosten vorhersagen. Die Zahlen der ÖVP sind reine Fantasie, die wollen mir mal wieder ans Bein pinkeln."

    Richtig sei lediglich, dass die Baufirma aufgrund technischer Probleme und daraus resultierenden Zeitverzögerungen Mehrkosten reklamiert habe. "Ob diese berechtigt sind, muss erst geprüft werden. Schließlich gibt es einen Vertrag über den Leistungsumfang", weiß Vukan. Es sei aber wahrscheinlich, dass der Murturm mehr als die ursprünglich veranschlagten 550.000 Euro kosten werde. Das Geld dafür kommt großteils vom Land und aus EU-Fördertöpfen.

    ROBERT LENHARD

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