Trummer ist richtig in Fahrt
Mountainbiker David Trummer ist kein Weg zu steil, kein Sprung zu hoch und kein Streckenbau ein Hindernis.
MOUNTAINBIKE. Stillstand ist beinahe ein Fremdwort im Leben von David Trummer. Der 19-Jährige ist fast immer in Bewegung. Zumeist auf seinem Mountainbike, aber auch mit dem Trial oder auf dem Trampolin. In seinem Heimatort Burgfried bei Gnas kennt er jeden Winkel, egal ob auf der Straße oder in den vielen Waldstücken. "Mit dem Mountainbike kann man sich mehr austoben. Das geht mit dem Auto nicht", erklärt der Oststeirer.
Damit niemals Langeweile aufkommt, lässt Trummer, der im Vorjahr mit dem Junioren-Vizeweltmeistertitel seinen bisher größten Erfolg feierte, seiner Kreativität freien Lauf - in Form von eigenen Strecken, die er sich im Wald baut. "Wenn ich einen Abschnitt fertig habe, ist es nach spätestens zwei Monaten so weit, dass ich mir wieder etwas Neues einfallen lasse", erzählt der "Revolution Racing"-Fahrer, der sich heuer altersbedingt in seiner letzten Junioren-Saison befindet.
Am 2. und 3. Juni steht für Trummer das nächste Weltcup-Rennen in Val di Sole (Italien) auf dem Programm. Die Form dafür scheint zu stimmen. "Ich habe im Winter erstmals mit einem Fitnesscoach trainiert", sagt Trummer. "Dabei habe ich mich vor allem auf die Beine konzentriert, weil ich meine Schwächen beim Treten habe." Aber jetzt gibt es selbst bei den Beinen keinen Stillstand mehr.
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