Der Andrang hält sich im falschen Derby nicht in Grenzen
Seit dem Landesliga-Aufstieg von Fürstenfeld im Sommer 2007 lassen sich das Derby gegen Fehring im Schnitt knapp 1000 Zuseher nicht entgehen. Heute (19 Uhr) folgt das fünfte Duell.

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Im Grunde genommen ist es kein echtes Derby, liegen Fürstenfeld und Fehring geografisch gesehen doch in zwei getrennten Bezirken. Doch die gerade einmal 18 Kilometer lange Entfernung sowie die Abstinenz echter Derby-Kontrahenten (wie etwa Gnas) lassen auch heute (19 Uhr) in Fürstenfeld einen Zuschaueransturm erwarten.
Grund dafür liefern die Besucherzahlen, die seit dem Landesliga-Aufstieg von Fürstenfeld im Sommer 2007 erreicht wurden. Durchschnittlich waren 980 Zuseher mit dabei. Der Rekord wurde in diesem Jahr aufgestellt. Am 10. April drängten sich 1347 Fans ins Sportzentrum Fehring.
Der dortige Trainer Hubert Kulmer ist von diesen Zahlen begeistert. "Die Fehringer Anhänger sind die besten der gesamten Liga und sorgen immer wieder für eine tolle Atmosphäre in Fehring. Diesmal werden auch zum Spitzenspiel nach Fürstenfeld wieder zahlreiche Fans mitkommen. Vielleicht ist das der Lohn für unsere attraktive Spielweise."
In Fürstenfeld hält sich - außer bei den Derbys - das Zuschauerinteresse eher in Grenzen. Deswegen hofft Obmann Günter Schwab heute auf einen zahlreichen Besuch: "Die Derbys gegen Fehring sind finanziell gesehen sehr wichtig für uns. So viele Fans wie an diesen Tagen kommen leider sonst nicht."
Verletzungssorgen plagen beide Trainer. Während bei Fehring Christian Wendler und Matthias Prödl fix ausfallen, sind die Einsätze von Georg Wappel und Simon Köberl bei Fürstenfeld fraglich. Geht es nach der Statistik, hat Fürstenfeld gute Chancen, den Platz nicht als Verlierer zu verlassen. Denn in den bisherigen Duellen durfte das Auswärtsteam noch nie über einen Sieg jubeln.
MICHAEL LORBER







