ÖGB widmet sich weißen Flecken
Die Gewerkschafter wollen sich in der Region verstärkt um Mitglieder bemühen und auf ihre Arbeit aufmerksam machen.
FELDBACH. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) will in den nächsten Jahren vermehrt auf seine Leistungen und die Bedeutung der Organisation für alle Arbeitnehmer aufmerksam machen. Das wurde beim Neujahrstreffen im Volkshaus betont. Die Bearbeitung der weißen Flecken in dieser Region hat sich Robert Schraith zum Ziel gesteckt. Für eine stärkere Einbindung der Mitglieder in die Arbeit des ÖGB versucht sich Christine Donnerer zu engagieren. Bundesrat Klaus Konrad sprach sich für eine verstärkte Identitätsfindung und für mehr Einsatz innerhalb der Gewerkschaft aus. Über den Aufbau einer kraftvollen Regionalstruktur sprach Kurt Edelsbrunner.
Willi Mernyi referierte zum Thema Zivilcourage. Für ihn ist sie zweischneidiges Schwert. "Es stellt sich die Frage: Wollen Chefs überhaupt Mitarbeiter mit Zivilcourage? Wer wagt es, gegen Ungerechtigkeiten aufzutreten? Für mich beginnt die Zivilcourage in der Familie und auch im Verein. Engagierte Menschen müssen sich mehr einbringen, was bei der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz und anderswo möglich ist", erklärte Mernyi, der auch Vorsitzender des Mauthausen-Komitees ist.
Der ÖGB-Regionalvorsitzende Karl Pfister konnte unter den Gästen Bürgermeister Kurt Deutschmann begrüßen. Die nächsten großen Veranstaltungen werden am 25. Februar der Bezirkstag und am 3. Mai die ÖGB-Regionalkonferenz sein. JOHANN SCHLEICH








