ÖBB-Schadstoffeinsatzübung am Bahnhof Feldbach
Gleich mehrere Feuerwehren des Bezirkes Feldbach nahmen die Gelegenheit wahr, für ihre Spezialisten im Gefahrgutbereich eine intensive und praxisnahe Ausbildung durchzuführen.

Foto © Feuerwehr/MüllerDie Florianis bei der Übung
Tonnenweise werden tagtäglich gefährliche Güter transportiert, eine erhebliche Konzentration des Transportwesens entfällt dabei auf den Schienenverkehr. So bleibt auch der Bezirk Feldbach davon nicht unberührt.
Im Rahmen des bundesweiten Feuerwehr-Ausbildungskonzepts "Gefahren im Gleisbereich" wurde für diese spezielle Trainingssituation von den Österreichischen Bundesbahnen kostenlos ein Übungskesselwaggon am Feldbacher Bahnhof bereitgestellt. Zehn verschieden Leckagen können simuliert werden, die von den Feuerwehr-Einsatzkräften mit spezieller CSA-Schutzausrüstung zu beheben sind. So konnten sich die Einsatzkräfte für den Ernstfall wichtige Tipps von den Profis der ÖBB holen und verfügen - aufgrund der realistischen Situation - nunmehr auch über oftmals lebenswichtige Informationen bei Unfällen im Gleisbereich.
Initiiert wurde diese Übung von Brandmeister Paul Lamprecht von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gleichenberg, der sich von den Übungsmöglichkeiten "begeistert zeigte und von großem Profit für die Feuerwehrkräfte" spricht. Betreut und unterwiesen wurden die Übungsblöcke von Gerhard Hafner, Regional-Sicherheitsbeauftragter der ÖBB sowie von Günter Sauseng, Gefahrengutbeauftragter der ÖBB.
Da nicht jede Feuerwehr über eine spezielle Schadstoffausrüstung verfügt, wurde auch diskutiert, wie mit möglichst einfachen Mitteln im Unglücksfall eine großflächige Ausbreitung von Giften zu bekämpfen ist, um bis zum Eintreffen der Spezialkräfte eine möglichst geringe Verseuchung von Mensch und Umwelt zu erreichen. ABI Johann Reinprecht dankte namens aller teilnehmenden Feuerwehren den ÖBB sowie den Vortragenden, dass dieses Projekt so ein großer Erfolg wurde.
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Die Einsatzkräfte konnten sich für den Ernstfall wichtige Tipps von den Profis der ÖBB holenGrafik © Feuerwehr/Müller










