"Das Anpatzen geht ins Leere"
Christian Ortauf, neuer Stadtparteiobmann der ÖVP Feldbach, zu den jüngsten Angriffen der SPÖ gegen seine Person.
Im aktuellen Mitteilungsblatt der Sozialdemokraten wird VP-Stadtparteiobmann Christian Ortauf vorgeworfen, dass die ÖVP unter "neuer Führung" gegen den Ankauf eines Grundstückes in der Industriezone durch die Gemeinde gestimmt habe (die Kleine Zeitung hat berichtet).
Was ist an den Vorwürfen dran, dass Sie gegen Betriebsansiedlungen sind, beziehungsweise sich in der Feldbacher ÖVP nicht durchgesetzt haben?
CHRISTIAN ORTAUF: Da muss ich schon schmunzeln, wenn ich mir überlege, woher diese haltlosen Unterstellungen kommen, verfüge ich doch als Geschäftsstellenleiter einer Bank im Bereich von Projekten und Finanzierungen über ein fundiertes betriebswirtschaftliches Know-how. Gerade zum Thema Arbeitsplätze und Betriebsansiedlungen hat die ÖVP einige sinnvolle Vorschläge erarbeitet. Ich stelle nachhaltige Arbeit für Feldbach unbedingt über sinnlose Streitereien. Der Versuch, mich diesbezüglich anzupatzen geht ins Leere, ich werde ihn daher nicht kommentieren.
Kann man das als Ihren politischen Stil verstehen?
ORTAUF: Ja, denn tatsächlich haben wir uns ein Motto gesetzt: "Der Ort auf den es ankommt" - nämlich Feldbach. Alles hat sich den Interessen der Menschen in der Stadt unterzuordnen. Die Zeit der Alleinherrschaft Einzelner ist vorbei. Unser Team ist seit Wochen in Feldbach unterwegs, um die Diskussion über Zukunftsthemen zu forcieren. Und da erleben wir, dass Menschen froh sind, ihre Ideen einbringen zu können. Das ist gelebte Demokratie, wie wir sie verstehen.
Gehen Sie nicht ein wenig blauäugig an die Dinge heran?
ORTAUF: Keinesfalls. Ich habe ein starkes und motiviertes Team, das mich unterstützt. Ich werde mich mit voller Kraft für Feldbach einsetzen, egal, wie stark der Gegenwind kommt.








