Mehr Geld für das Bundesheer
Die FPÖ fordert dringend notwendige Investitionen für Feldbacher Kaserne und klagt, dass kein junges Kaderpersonal nachkommt.
Sorgen um die Kasernenstandorte Feldbach und Fehring macht sich die FPÖ. Bezirksobmann Johann Hiebaum, selber Unteroffizier in der Von der Groeben-Kaserne, spricht von einem massiven Investitionsbedarf. Als Beispiel nennt er den Werkstättenbereich mit den dringend erforderlichen Hallen für sechzehn Geschütze, die derzeit nur provisorisch untergebracht sind. Auch in die Unterkünfte für das Kaderpersonal müsse investiert werden. "Wir übernehmen ständig Aufgaben des Innenministeriums - das tun wir gerne - aber wir erwarten uns entsprechende Kompetenzen", so Hiebaum. Und die notwendigen finanziellen Mittel. Wobei er wie der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Mario Kunasek durchaus an der Effizienz des Assistenzeinsatzes seit der Verschiebung der Schengengrenze Zweifel hat: "Man muss überlegen, ob das in dieser Form sinnvoll ist." Nichts hält Hiebaum von Bürgerwehren: "Das ist eine Sache des BZÖ. Wir wollen die Polizei stärken."
Beim Heer plagen die FPÖ Nachwuchssorgen. Die Personalstruktur müsse angepasst werden, damit junges Kaderpersonal nachrücken kann. Bei den Personalvertretungswahlen Ende November hoffen die Freiheitlichen die schwarze Dominanz (alle Mandate hält die FCG) brechen zu können. Ziel in Feldbach: Zumindest ein Mandat.








