Der Ruf ist viel besser als vermutet
Schülerinnen der HLW Feldbach wollten von Erwachsenen wissen, was sie von der heutigen Jugend halten. Das überraschende Resultat verarbeiten sie zu einem Radiobeitrag.

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Zwischen Selbstbild und Fremdbild tut sich oft eine tiefe Kluft auf. Eine Erfahrung, die auch Schülerinnen der 2 B der HLW Feldbach machen mussten - erfreulicherweise in einem sehr positiven Sinn. Im Rahmen ihres Medienschwerpunktes, bei dem einige aus der Klasse auch beim Kleine Zeitung-Projekt "Schüler machen Zeitung" dabei sind, haben sie für die Gestaltung eines Radiobeitrages das Thema "Die Jugend von heute" ausgewählt. "Es ist ja so, dass in den Medien oft nur die Extreme vorkommen. Dabei gibt es viele ,normale' Jugendliche", so Lisa Lorenzer und Nadine Veit. Aus dem näheren Umfeld höre man auch oft recht negative Einschätzungen, erzählt Kristina Schieder: "Das war unser Ausgangspunkt."
Mehr als 50 Erwachsene wurden vors Mikrofon gebeten, um von ihnen zu erfahren, was sie von der Jugend von heute halten. Das Team, zu dem auch Isabella Pammer und Melissa Tscherne gehören, war auf einiges gefasst und hatte sich entsprechend gewappnet: Einschätzungen von faul bis Wochenendalkoholiker wurden erwartet. Doch von den Befragten kamen ganz andere Antworten: Fast durch die Bank positive. Jugendliche wurden als kreativ und selbstbewusst bewertet. "Das hat uns total überrascht. Wir haben nicht erwartet, so positiv gesehen zu werden", gestehen die Schülerinnen mit Blick auf die Ergebnisse. Viele Befragte seien von der eigenen familiären Situation ausgegangen und hätten in die eigene Jugend zurückgeblickt, um so zu ihrer Einschätzung zu kommen.
Mit den Ergebnissen werden die Schülerinnen am Freitag in Graz einen Radiobeitrag für den ORF Steiermark gestalten.







