Therme Bad Radkersburg investiert 10,8 Millionen
Die in die Jahre gekommene Parktherme Bad Radkersburg verpasst sich bis Jahresende ein neues Aussehen. Am Montag ist Baustart. 10,8 Millionen Eure werden in die Revitalisierung gesteckt.

Foto © SKYLINE ARCHITEKTEN Kaum zu erkennen: So wird das Quellbecken der Parktherme Bad Radkersburg nach dem Umbau aussehen. Holz weicht Beton und Glas
Tausende Menschen haben in der Parktherme Bad Radkersburg bereits erfolgreich ihre Wehwehchen kuriert. Nun unterzieht sich das beliebte Thermalbad selbst einer Verjüngungskur. Mehr als 30 Jahre nach der Inbetriebnahme erfolgt der Startschuss zu einer 10,8 Millionen Euro teuren Revitalisierung. Bis 15. März bleibt die Parktherme wegen Revisionsarbeiten geschlossen. Danach werden bei laufendem Betrieb sämtliche Liegebereiche und Thermalbecken sowie die Saunalandschaft und der Gastronomiebereich erneuert. Noch vor dem Jahreswechsel soll die Transformation in eine zeitgemäße Therme abgeschlossen sein.
Ans jetzige Erscheinungsbild wir dann aber nur noch wenig erinnern. Die markante Holzbauweise hat ausgedient und wird durch Beton und viel Glas ersetzt. Dafür werden die Becken nur saniert, auch die Gesamtkapazität der Anlage bleibt unverändert. "Wir wollen unsere Gäste nicht verstören, die Kleinteiligkeit und Gemütlichkeit bleiben erhalten. Der Park wird sogar noch stärker in die Anlage integriert", verspricht Geschäftsführer Siegfried Feldbaumer.
Reduziert, aber ordentlich
Bis es so weit ist, müssen die Gäste aber Abstriche in Kauf nehmen. "Wir werden ein reduziertes, aber hochwertiges Angebot haben", versichert Feldbaumer. Eintrittsermäßigungen von 20 Prozent und Gewinnspiele sollen die Kunden bei der Stange halten. Läuft alles nach Plan, soll das Quellbecken bereits im Sommer, der Saunabereich ab September wieder zur Verfügung stehen.
Die Erwartungen an die runderneuerte Parktherme - übrigens zu hundert Prozent Eigentum der Stadt - sind jedenfalls hoch. "Die ganze Region hängt an diesem Leitbetrieb", erwartet Bürgermeister Josef Sommer eine positive Sogwirkung.
Auf eine wirtschaftlich gute Entwicklung hofft freilich auch das Land: Aus dem Verkauf seiner Thermenanteile an die Stadt im Jahr 2003 sind nämlich noch rund zwei Millionen Euro offen. "Wenn unsere Investitionsrechnung aufgeht, werden wir das zumindest teilweise zurückzahlen", ist Sommer zuversichtlich.








