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Zuletzt aktualisiert: 08.10.2007 um 06:59 Uhr

Woodhenge setzt Zeichen

Die 3,60 Meter hohe Holzskulptur an der B 319 in Fürstenfeld symbolisiert das Miteinander. Weitere "Land Art"-Projekte werden folgen.

Holz im Mittelpunkt

Foto © APAHolz im Mittelpunkt

Auf den ersten Blick erinnert das Werk an das britische "Stonehenge", das Material ist allerdings Fichtenholz aus dem Fürstenfelder Stadtwald, daher der Name "Woodhenge". Außerdem hat die israelische Künstlerin Tanja Preminger jedem Bloch ein Gesicht verliehen.

"Woodhenge". Die zu einem Kreis geschlossenen aufrecht stehenden Holzstämme - um die Umsetzung haben sich die Mannen des Wirtschaftshofes und Stadtförsterin Christine Schmidl verdient gemacht - sind Teil des Projektes "Land Art" der EU-Leadergruppe Lafnitztal-Thermenland und sollten ursprünglich den neuen Kreisverkehr an der B 319 zieren. Weil man aber die Autofahrer nicht ablenken wollte, steht "Woodhenge" nun etwas abseits der Straße an der Zufahrt zu den Fürstenfelder Schrebergärten. "Die zwölf einander zugewandten Figuren der Skulptur sollen das Miteinander, die Gemeinschaft darstellen", erläutert Kulturreferent Franz Majcen die Symbolik des 3,60 Meter hohen, begehbaren Werkes.

Beständig. Im Rahmen des von Margit Nöhrer und Manuela Fritz geleiteten "Land Art"-Projektes, an dem Fürstenfeld seit zwei Jahren teilnimmt, werden noch weitere Skulpturen folgen, die ebenfalls das Stadtbild bereichern sollen. Majcen: "Anders als das Fahnen-Projekt an der Lafnitz, an dem schon der Zahn der Zeit genagt hat, möchten wir beständigere Werke haben. Bereits in Arbeit ist ein großer Bilderrahmen auf einer Staffelei, durch den man auf die Landschaft oder ein besonderes Gebäude blicken kann."

1500 Euro. Die Kosten - pro Jahr ist an "Land Art" ein Mitgliedsbeitrag von 1500 Euro zu leisten - bezeichneten Majcen und Vizebürgermeister Walter Prasch (SPÖ) als vertretbar. Ein Werk mit tragischem Hintergrund wird den Reigen der Fürstenfelder Skulpturen demnächst erweitern: Am 27. Oktober wird das Denkmal zur Erinnerung an den Todesmarsch der Juden durch die Steiermark im Stadtpark eingeweiht.

REGINA TRUMMER

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