Steirerin gewann Goldmedaille beim Brotbewerb
Ingrid Wachmann wurde für ihre "Semmelkreationen" ausgezeichnet.

Foto ©
Kunst zum Verspeisen
Wer behauptet, Semmeln sind gleich Semmeln, wird von Ingrid Wachmann eines Besseren belehrt. Seit Jahren spezialisiert sie sich in der Familienbäckerei in Großsteinbach auf Kunstbäckerei. "Begonnen hat alles damit, dass ein älterer Herr Geburtstag hatte", erzählt Brotkünstlerin Wachmann, "da sein großes Hobby die Jägerei war, machte ich einen gebackenen Hirschen für ihn."
Originelles Geschenk.
Vor allem als originelles Geschenk backt Wachmann die verschiedensten Kreationen aus Semmelteig: vom Bergschuh, über Tiere bis hin zum Obstkorb.
Goldmedaille.
Letzterer brachte Wachmann am vergangenen Wochenende eine Goldmedaille beim Brotbewerb der österreichischen Bäckerinnung. Nicht nur das Aussehen, sondern auch die Verwendbarkeit werden in der Kategorie Kunstbäckerei bewertet. "Bis auf mein Stück waren aber fast keine zum Essen", hebt Wachmann die Tatsache hervor, dass viele Bäcker keinen Semmel- sondern Salzteig für ihre Werke verwenden.
Auch Familie ausgezeichnet.
Aber nicht nur Ingrid Wachmann wurde ausgezeichnet, auch ihr Mann Josef und ihre Tochter Andrea, beide Bäckermeister, bekamen eine Medaille verliehen.
Nächstes Projekt.
Im Moment studiert Ingrid Wachmann zahlreiche Reiseprospekte. Aber nicht, wie man annehmen könnte, um selbst zu verreisen. Ihr nächstes Semmelkunstwerk soll nämlich ein Kreuzfahrtschiff werden. Und das muss nun mal von allen Seiten untersucht sein.
Features
Brotwettbewerb
Unter dem Titel "Brot aus Europa" veranstaltete die Bundesinnug der Bäcker einen Brotwettbewerb. Neben typischen Brotsorten wurden auch eigene Schau- und Dekorstücke prämiert. Dabei kam es besonders auf Kreativität, Verwertbarkeit und fachliche Ausführung an.









