Die Pechsträhne geht weiter
Stefan Hasler hatte in Oberrakitsch Probleme mit dem Fahrzeug.
MOTORSPORT. In Oberrakitsch gaben die Autocrosser beim vierten von neun Staatsmeisterschaftsläufen wieder Vollgas. Bei tropischer Hitze bekamen die Motorsportfans reichlich Action geboten.
Nicht nach Wunsch verlief das Rennwochenende für Lokalmatador Andreas Hasler. Der Ratschendorfer hat seit Saisonbeginn große Probleme mit seinem Buggy und kam auch beim Heimrennen in Oberrakitsch nicht in Fahrt. "Wir haben in den letzten Tagen alles daran gesetzt, ein konkurrenzfähiges Auto zu bauen, aber es hat nicht sein sollen", erzählt Hasler der die Enttäuschung nicht verbergen kann. "Diesmal war das Getriebe in Ordnung, doch der Motor spielte nicht ganz mit." Der 39-jährige Pilot des MSV Oberrakitsch schaffte zwar die Qualifikation für das Finale (Buggies Allrad 1600 ccm), auf die Teilnahme am Endlauf musste Hasler aber verzichten. Den Sieg holte sich der Niederösterreicher Jürgen Hofer.
Auch für die anderen Fahrer des MSV verlief das Rennen nicht nach Wunsch. Hannes Hochegger (Buggies 1600 ccm) verlor durch einen Überschlag im Vorlauf wichtige Zeit und belegte am Ende Platz vier, einen Rang vor seinem Teamkollegen Peter Scheikl. Den Sieg sicherte sich wie bereits im Vorjahr der Voitsberger Jürgen Mörth, der auch die Gesamtwertung anführt. "Wenn man auf das Ergebnis unserer Fahrer schaut, war es sicherlich kein Wochenende, wie wir es uns erwartet haben", sagt der Obmann des MSV Oberrakitsch, Gerald Eibl.
Wichtig für Andreas Hasler wird sein, die Pechsträhne so schnell wie möglich hinter sich zu lassen. "Es war bis jetzt ein schwieriges Jahr aber irgendwann kommt der Erfolg wieder", sagt der Südsteirer zuversichtlich. Vielleicht kehrt der Erfolg bereits am 26. August beim EM-Lauf in Tschechien wieder, dem erklärten Ziel des Autocrossers. CHRISTOPH SUDY
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