Das Thermenland will noch grüner werden
Mit Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit wollen Steiermark Tourismus und Partner den Aufenthalt der Gäste im Thermenland verlängern.

Foto © Trummer
Zehn Termine in drei Wochen stehen bei Steiermark-Tourismus-Direktor Georg Bliem unter dem Motto "Grüner Tisch - Tourismusgespräche mit Herz & Begeisterung" auf dem Kalender. Die sechste Station führte gestern unter anderem ins Steirische Thermenland, dem ja auch der Bezirk Radkersburg angehört.
In Trautmannsdorf wurden Touristiker und Partner auf ein Miteinander eingeschworen. "Unser Ziel ist, eine kontinuierliche Zusammenarbeit im Tourismus und Verständnis zu schaffen für das Netzwerk aus Betrieben, regionalen Verbänden und der Landesorganisation. Denn Kontinuität ist wesentlich für Marktauftritte und die Weiterentwicklung des Tourismus", betont Bliem und bestätigt dem Thermenland und der Oststeiermark "gut in Saft" zu stehen. Eine große Rolle spiele, so Bliem, die Marktforschung: "Wir haben vor 30 Jahren gelernt, wie der Gast ausschaut, der im rotkarierten Hemderl daherkommt. Tatsächlich aber tut der Gast, was er will."
Dass man gut im Rennen ist, beweise das Plus bei den Nächtigungszahlen von fünf Prozent im Thermenland. Es gebe einen klaren Aufwärtstrend und einen hohen Anteil an österreichischen Gästen. "Es gilt, über den Tellerrand hinaus zu schauen, international zu wachsen und die Aufenthaltsdauer zu erhöhen. In Zukunft muss, weil das Grüne Herz auch Markenversprechen ist, die Nachhaltigkeit noch stärker mitschwingen, wir werden noch grüner und umweltfreundlicher", ortet Bliem nach den Abstürzen auf dem slowenischen und ungarischen Markt Potenzial in Norditalien, Süddeutschland und den Benelux-Ländern.
Dass man vor neun Jahren als Thermenland Kooperationen mit dem Steiermark Tourismus und der Oststeiermark eingegangen sei, habe sich, wie Thermenland-Geschäftsführer Franz Rauchenberger bestätigt, ausgezahlt: "Wir konnten mit der Oststeiermark als Partner punkten, erwirtschaften derzeit einen Umsatz von 250 Millionen Euro pro Jahr und verzeichnen drei Millionen Nächtigungen." Auch für Oststeiermark-Geschäftsführerin Eva Pataki liegt die Stärke in der Kooperation: Als Renner habe sich dort die Genuss Card herausgestellt: 40.345 Exemplare wurden ausgegeben, dies soll 79.400 Nächtigungen gebracht haben.










