Das ganze Land ist Chor-Bühne
Spektakulär: Beim ersten steirischen Chormarathon ziehen 100 Singgemein- schaften quer durch die Steirermark. Ohne einmal still zu sein.

Foto © Scheriau/Sujet
Am 29. und 30. Juni gibt es in der Steiermark ordentlich etwas auf die Ohren - nämlich Chormusik. Im Rahmen des 150. Bestandsjubiläums des steirischen Sängerbundes findet der erste Chormarathon statt. Dabei ziehen rund 100 Singgemeinschaften quer durch das Land. 24 Stunden lang, ohne Pausen.
"Es ist schon ein Wahnsinnsprojekt", lacht Initiator Oliver Haditsch (im Bild oben). Der erste Ton wird am 29. Juni um zehn Uhr am Gipfel des Dachsteins angestimmt. Von dort aus zieht die erste Truppe Sänger los. Im Staffelprinzip klatschen sich die Chöre, die vom zertifizierten Schulchor bis hin zu großen Singgemeinschaften reichen, an vereinbarten Treffpunkten ab. Und selbst dabei muss immer gesungen werden. "Eine Pause darf nicht länger als 30 Sekunden dauern. Dementsprechend gut muss die Vorbereitung sein", erklärt Haditsch. Geht alles gut, kommt der letzte Chor nach exakt einem Tag am Ziel in Gnas an.
Kutsche & Ballon
Besonders knifflig: Mit einer einfachen Wanderung wollen sich die begeisterten Sänger nicht zufriedengeben. Die Etappen werden auf unterschiedlichstem Weg zurückgelegt. Neben einem vergleichsweise einfachen Fußmarsch stehen auch Radfahren, Schwimmen, Laufen, Kutschen- und Ballonfahren auf dem Programm. In der Landeshauptstadt, die die Marathonsänger mitten in der Nacht erreichen, will man sogar auf Inline-Skates singen. Je spektakulärer das Fortbewegungsmittel, desto besser. Hauptsache, die Stimme hält.
Ob der steirische Chormarathon auch ein Weltrekordversuch ist, ist beim Sängerbund noch nicht bekannt. "Das müssen wir erst nachprüfen. Unvergesslich wird das Projekt aber ohnehin mit Sicherheit", betont der Organisator.
Features
Der Chormarathon
Beim vor der Übernahme stehenden Metallpressen-Hersteller Schuler hat sich ein US-Hedgefonds positioniert. Der Finanzinvestor Paul E. Singer kontrolliert mit seinem Fonds Elliott International und anderen Beteiligungsfirmen inzwischen 5,57 Prozent an dem Unternehmen aus Göppingen, wie aus mehreren Pflichtmitteilungen vom Donnerstag hervorgeht. Das Paket ist gut 33 Millionen Euro wert. Der österreichische Anlagenbauer Andritz aus Graz bietet 20 Euro je Schuler-Aktie und hat sich bereits 63,5 Prozent der Aktien gesichert. Am Donnerstag lag das im Kleinwerteindex SDax notierte Papier mit 20,16 Euro über der Offerte.
Elliott ist bekannt für seine Strategie, sich an Übernahmekandidaten zu beteiligen und auf ein höheres Angebot zu spekulieren oder darauf zu drängen. Ein Sprecher von Elliott in New York wollte sich am Donnerstag nicht zu den Motiven und Plänen bei Schuler äußern. Elliott hatte sich auf ähnliche Weise auch beim Kranbauer Demag Cranes und dem Notebook-Hersteller Medion engagiert.










