Schwere Unwetter: "Es hat geschüttet wie noch nie"
Eineinhalb Stunden Starkregen führten im Raum Fehring zu Überschwemmungen. 100 Feuerwehrleute arbeiteten bis zum Abend.
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Begonnen hatte es als normales Gewitter, dann mischte sich auch Hagel darunter. Doch die Gewitterzelle, die sich Donnerstagnachmittag über Fehring aufgebaut hatte, wollte einfach nicht mehr weiterziehen. Und so entluden sich in den folgenden eineinhalb Stunden die Wassermassen wie aus Kübeln über die oststeirische Kleinstadt und deren Nachbargemeinden und richteten beträchtliche Schäden an.
"78 Liter Niederschlag haben wir in dieser Zeit gemessen", erzählt der Bürgermeister von Johnsdorf-Brunn, Franz Fartek. "Es hat voll heruntergeschüttet, die Leute haben mir gesagt, so etwas hat es noch nie gegeben." In seiner Gemeinde wurden zahlreiche Straßen überflutet und Keller überschwemmt. Betroffen waren auch Mahrensdorf, Kapfenstein und Hohenbrugg. "Es hat Vollgas geschüttet, eineinhalb Stunden lang", hieß es bei der Polizei in Fehring.
"Keller sind bis zu einem Meter unter Wasser gestanden, leider auch mein eigener", berichtet Thomas Meier, Sprecher des Landesfeuerwehrbandes. In einen See verwandelt hatte sich der Sportplatz von Fehring. Kleinere Muren verschlammten Gemeinde- und Landesstraßen, sogar die B 57 stand unter Wasser.
Betroffen ist auch die Landwirtschaft, die jungen Kürbis- und Maispflanzen wurden von Schlamm und Wasser überdeckt. Den ganzen Nachmittag über standen sieben Feuerwehren mit mehr als 100 Kräften sowie der Straßenerhaltungsdienst im Einsatz. Gearbeitet wurde bis in die Abendstunden, da zogen bereits die nächsten Regenwolken auf.











