Josef Ober: "Gott sei Dank haben wir wache Bürger"
Vulkanland-Obmann Josef Ober über die Idee, die Bezirke Feldbach und Radkersburg künftig "Vulkanland" zu nennen.

Foto © Regina TrummerVulkanland-Obmann Josef Ober
Ist das Ersuchen an die Landeshauptleute, die Bezeichnung "Vulkanland" als künftigen Namen für die fusionierten Bezirke Feldbach und Radkersburg zurückzunehmen, ein Rückzieher?
JOSEF OBER: Nein, das ist kein Rückzieher. Es ist die Aufforderung an das Land, einen neuen Prozess für die Namensfindung einzuleiten.
Was hat Sie und Ihren Kollegen Anton Gangl zu dieser Aufforderung bewogen?
OBER: Ich habe am vergangenen Wochenende unzählige Gespräche mit Menschen geführt, aus denen eindeutig hervorging, dass die Verquickung des Regionsnamens, einer guten und erfolgreichen Marke, mit der neuen Verwaltungseinheit nicht als gut empfunden wird. Zudem wurde die von Teilen des Bezirkes Radkersburg ungeliebte Fusion mit Feldbach auf den Namen fokussiert.
Warum wollte man überhaupt aus der Reihe praktisch aller österreichischen Bezirke - Ausnahme Murtal - tanzen und einen Bezirk nach einer Marke nennen?
OBER: Das Vulkanland mit seinen aktuell 79 Mitgliedsgemeinden in fünf Bezirken schien uns als größter gemeinsamer Nenner und damit als gute Klammer für die Bezirkszusammenlegung. Seitens der Landesregierung wollte man Doppelbezeichnungen eigentlich nicht und so kam es auch dort zur Einigung auf Vulkanland.
Sind Sie jetzt enttäuscht?
OBER: Ganz im Gegenteil. Gott sei Dank haben wir in der Region wache Bürger, die ihre Sorge um einen Schaden für die Marke Vulkanland und die Region deutlich artikuliert haben.
INTERVIEW: REGINA TRUMMER









