Bezirks- und Gemeindesuche
Grünes Licht für Gespräche
Der Gemeinderat von St. Peter-Freienstein beschloss einstimmig, dass so bald wie möglich Fusionsgespräche mit Trofaiach geführt werden sollen.
Bei der Bürgerbefragung in St. Peter-Freienstein am Sonntag fiel das Votum der Bürgerinnen und Bürger eindeutig aus: 62 Prozent wollen, dass Fusionsgespräche mit Trofaiach aufgenommen werden sollen (wir berichteten). In seiner jüngsten Sitzung segnete der Gemeinderat von St. Peter-Freienstein einstimmig ab, dass Fusionsgespräche mit Trofaiach, Hafning, Vordernberg und Gai aufgenommen werden sollen. Und zwar einstimmig.
"Es geht darum, das Beste für die Bürgerinnen und Bürger von St. Peter-Freienstein herauszuholen. Ich weiß nicht, ob eine Fusion mit Trofaiach vielleicht doch noch früher als 2015 möglich ist", so Anita Weinkogl, Bürgermeisterin von St. Peter-Freienstein. Die Gespräche sollten so schnell wie möglich gestartet werden. Wenn eine Fusion vor 2015 nicht mehr möglich sein sollte, habe man eben zwei Jahre Zeit, um sich auf die Fusionsgespräche vorzubereiten. "Wenn es Gespräche gibt, werden wir die Bevölkerung jedenfalls permanent auf dem Laufenden halten", betont Weinkogl.
Noch kein Kommentar
Vonseiten des Landes möchte man zu dem Ausgang der Bürgerbefragung und der jetzigen Situation in St. Peter-Freienstein derzeit noch keinen Kommentar abgeben: "Wir haben von Anfang an geplant, dass das Land sich erst in der Entscheidungsphase zu den Überlegungen in den einzelnen Regionen äußern wird", heißt es aus dem Büro von Landeshauptmann Franz Voves. Es habe in der Steiermark bis jetzt 450 Gespräche gegeben: "Einige wird es bis Oktober noch geben, wir sind schon im Finale von Phase zwei", heißt es weiter aus dem Büro des Landeshauptmanns.











