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  • 01. November 2014 11:25 Uhr | Als Startseite
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    Bezirks- und Gemeindesuche

    Erste Kommissäre für Gemeinden stehen fest Steiermark: Bezirksfusionen reichten Prüfern nicht Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Strukturreform Nächster Artikel Erste Kommissäre für Gemeinden stehen fest Steiermark: Bezirksfusionen reichten Prüfern nicht
    Zuletzt aktualisiert: 11.05.2012 um 22:16 UhrKommentare

    Der Sitz der BH bleibt in Feldbach

    Ausgewogen und bürgernah nennen die handelnden Akteure die Lösung, mit der gestern die Fusion zwischen Radkersburg und Feldbach besiegelt wurde. Gegner wollen noch nicht aufgeben.

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    Der Feldbacher Teil des Sechser-Teams - vier Landtagsabgeordnete und die Bürgermeister der beiden Bezirksstädte, die sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Bezirkszusammenlegung befasst haben - sieht in der nun endgültig fixierten Fusionierung der Bezirke Feldbach und Radkersburg eine sehr gute Lösung. "Wir können jetzt dem Bezirk Radkersburg in die Augen schauen und haben ein ausgewogenes Modell gefunden", so der Landtagsabgeordnete Josef Ober (ÖVP). Vorgaben des Landes zur Einsparung und Bürgernähe - mit der neuen Außenstelle in Mureck - habe man erfüllt. Feldbachs Bürgermeister Kurt Deutschmann (SPÖ) sieht darin eine Art Quadratur des Kreises, die geschafft wurde. Es gäbe nun eine Behörde mit zwei gleichwertigen Standorten (siehe Infokasten). Das Wichtigste für Deutschmann: "Dass die Bürger keinen Nachteil erfahren und niemand auf der Strecke geblieben ist." In dieselbe Kerbe schlägt Ober: "Für den Bürger ist dieses Modell noch besser." Dass der Sitz der Bezirkshauptmannschaft nur Feldbach sein kann, war für den Landtagsabgeordneten Franz Schleich (SPÖ) klar. Verteidigt wird die Bezirkszusammenlegung auch von den Radkersburger Landtagsabgeordneten Anton Gangl (VP) und Martin Weber (SP). Beide sind davon überzeugt, dass eine Spaltung des Bezirks Radkersburg die Region massiv geschwächt hätte.

    Deutschmann hebt die positive Stimmung im Sextett hervor. Er möchte es als informelle Einrichtung künftig beibehalten. Auch die Kooperation mit Bad Radkersburg soll enger werden, das hat er seinem Amtskollegen Josef Sommer (ÖVP) vorgeschlagen.

    Abgeschlossen

    Dass auf den Bezirk Südoststeiermark große Herausforderungen warten, ist allen bewusst. Ober: "Der Bezirk hat Stärken, aber auch Schwächen - die müssen in einem gesonderten Programm aufgearbeitet werden." Als Vorteil sieht Ober, dass die Strukturreform für die Region nun abgeschlossen sei: "Wir sind einer der sieben Bezirke der Steiermark - damit sind alle Einrichtungen für die Zukunft gesichert." Intern ist man sich einig, dass es auf jeden Fall ein Bezirksgericht - mit Standort Feldbach - geben muss.

    Waltraud Sudy, Sprecherin der Initiative "Nein zur Zwangsfusion Radkersburg", will nicht aufgeben. "Wir werden am Dienstag trotzdem nach Graz fahren, schließlich gibt es da eine Landtagssitzung. 4000 Unterschriften kann man nicht so einfach wegwischen."

    HELMUT STEINER ROBERT LENHARD

    FAKTEN

    Die neue Verwaltungseinheit ab 1. Jänner 2013 umfasst 74 Gemeinden und knapp 90.000 Menschen.

    Feldbach: Sitz der Bezirkshauptmannschaft, Bürgerservicestelle, Anlagen-, Veterinär-, Sanitäts- und Forstfachreferat, Teile Sicherheits- und Sozialreferat.

    Bad Radkersburg: Bürgerservicestelle, Sicherheits- und Sozialreferat, Teile des Anlagen- und Forstfachreferats, Amtstage im Veterinär- und Sanitätsbereich.

    Mureck: Außenstelle mit Sozialarbeitern und Bürgerservice.

    Kirchbach: bleibt wie bisher.

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