Bezirks- und Gemeindesuche
Bezirksgericht in Hartberg soll bleiben
Zwölf Bezirksgerichte sollen steiermarkweit eingespart werden. Den Plänen zufolge bleibt Hartberg erhalten, Fürstenfeld soll Standort verlieren.

Foto © PreissDie Fürstenfelder könnten ihre Gerichtswege zukünftig hier im Bezirksgericht in Hartberg erledigen müssen
Im Rahmen des Sparpakets sollen zwölf Bezirksgerichte in der Steiermark geschlossen werden. Eines davon ist Fürstenfeld. Zukünftig soll es an den Standort Hartberg angeschlossen werden, so der Reformplan, den Justizministerin Beatrix Karl präsentiert hat. Ganz fix ist das allerdings noch nicht, es fehlt nämlich noch die Zustimmung der Länder.
"Ich bin über die Pläne nicht überrascht. Geredet worden ist darüber schon lange", sagt Günther Walchshofer, Gerichtsvorsteher in Hartberg. Gespräche mit den Kollegen aus Fürstenfeld habe es bis dato noch keine gegeben. "Das geht vom Oberlandesgericht Graz aus. Sie werden, wenn es so weit ist, einen klugen Zusammenlegungsplan entwickeln", ist sich Walchshofer sicher.
Froh, dass das Bezirksgericht in Hartberg erhalten bleiben soll, ist Bürgermeister Karl Pack. "Die Infrastruktur ist ein wesentlicher Punkt für eine Bezirkshauptstadt", sagt er und betont, wie wichtig kurze Behördenwege seien. "Wir haben auch das eine odere andere Gespräch geführt, um die Notwendigkeit eines Bezirksgericht in Hartberg zu unterstreichen", erzählt er.
Für die Fürstenfelder bedeutet das, dass sie Gerichtswege zukünftig möglicherweise in Hartberg erledigen müssen. Das stößt auf wenig Begeisterung. "Mit der Schließung des Fürstenfelder Bezirksgerichts bin ich absolut nicht einverstanden, weil ich überzeugt bin, dass auch kleine Bezirke Infrastruktur brauchen. Ich werde jedenfalls alles versuchen, um den Erhalt zu erreichen", reagiert der Fürstenfelder Bürgermeister Werner Gutzwar ablehnend auf die Pläne aus Wien.











