Steirer des Tages

Von CopStories und anderen Gangstereien

Schauspieler Vitus Wieser (39) zückt derzeit im Kabarett Krücken und Bananen: Morgen feiert er mit „Gangster“ Graz-Premiere.

Vitus Wieser schießt in "Gangster" scharf
Vitus Wieser schießt in "Gangster" scharf © FERRIGATTO
 

Als Jugendlicher kickte er beim GAK und war bis 16 „fix überzeugt, ich werde Profifußballer, brauche nix lernen und auch sonst nix tun“. 23 Jahre später schiebt Vitus Wieser noch immer Wuchteln – allerdings nicht ins Tor, sondern ins Publikum. Und dabei schießt er durchaus scharf, wenn’s sein muss, sogar mit Krücken und Bananen. Wie das? Aufklärung gibt’s morgen, Dienstag, im Casineum: bei der Graz-Premiere seines neuen Kabarettprogramms „Gangster“ (Gattin Dorit Oitzinger führte Regie).

Die Begeisterung fürs Schauspielen war bei Vitus Wieser schon in der Schulzeit da. Und spätestens als er mit 16 nach Wien ging, um eine Tourismusschule zu absolvieren (die Eltern meinten, der Junior möge „etwas Gscheites“ lernen), war klar: Die Schule wird fertig gemacht, aber das war’s dann ...

Nach Matura und Bundesheer ging’s denn auch „sofort nach New York“: für den künstlerischen Input. Damals nur für ein paar Wochen – 2011 zog der Grazer mit seiner Frau für drei Jahre dorthin. Unter anderem, um in der LAByrinth Theater Company von Philip Seymour Hoffman zu lernen. Dort aufgenommen zu werden, war „die Gelegenheit, das musste ich machen“. Dass er auch noch bei der Green Card Lottery zum Zug kam, machte die Sache perfekt.

Zur Person

Vitus Wieser, geb. 19. August 1977 in Klagenfurt, wuchs in Graz auf. Lebt heute in Wien und Berlin. Verheiratet mit Schauspielerin Dorit Oitzinger.
Karriere: Schauspielausbildung in Wien und New York, arbeitet als Schauspieler u. Kabarettist.
Aktuelles Programm: „Gangster“, Graz-Premiere morgen, 19.30 Uhr, im Casineum Graz.


Mittlerweile ist Wieser wieder zurück und nicht nur in Sachen Kabarett – stilistisch ist „Gangster“ eine Mischung aus „traditionellem Kabarett wie bei uns“ und New Yorker Stand-up-Comedy – umtriebig. Auch vor der Kamera („Film ist für mich magisch!“) fährt er volles Programm. Aktuelle Projekte des 39-Jährigen: „WinWin“ von Daniel Hoesl, „Geschwister“ von Markus Mörth, „Kater“ von Klaus Händl – und 2017 wird er u. a. in „Soko Donau“, „CopStories“ und der Grazer ORF-Stadtkomödie mit Josef Hader zu sehen sein.

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