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Für steirische Schüler unterwegs
Mit Maximilian Amort hat die steirische Schülerunion einen neuen Landesobmann.

Foto © PrivatFrühzeitige Berufsberatung, Teamteaching an Schulen und mehr: Maximilian Amort hat als Schülervertreter viel vor
Seine bayerischen Wurzeln kann und will Maximilian Amort nicht verleugnen. Aber: "Die Mentalität der Steirer gefällt mir", meint er. Seit einem Jahr lebt der 22-Jährige in Graz und studiert Maschinenbau. Seit Freitag ist er neuer Landesobmann der steirischen Schülerunion und vertritt damit 2200 Schüler.
"Ich habe in Salzburg die HTL besucht und war dort schon Schulsprecher", erzählt er von seinem ersten Karriereschritt in Sachen Schülervertretung. Als solcher hat er etwa in einem Brief an Ministerin Claudia Schmied und Landeshauptfrau Gabi Burgstaller den Ausbau der Schule gefordert - wenig später fuhren die Bagger auf. Wichtig ist für Amort auch das Thema Gesundheit: "Viele Schüler müssen den ganzen Tag sitzen und ohne ordentliches Essen auskommen."
Als neuer Landesobmann der VP-nahen Schülerunion will er junge Menschen auch wieder für Politik begeistern: "Wir müssen sie dort abholen, wo sie sind", lautet sein Credo dabei. Direkter Kontakt mit Lokalpolitikern oder Informationsweitergabe über neue Medien wie Facebook seien zwei Möglichkeiten. "Es geht darum, junge Leute und ihre Meinung ernst zu nehmen."
Doch auch für die Schulen denkt der Grenzgänger an Innovationen: "Wir wollen, dass Berufs- und Studienberatung nicht erst in der Maturaklasse, sondern ein Jahr davor angeboten wird." So könnten sich Jugendliche rechtzeitig mit ihrer beruflichen Karriere auseinandersetzen, würden keine wertvolle Zeit verlieren. Teamteaching lautet sein Rezept, um möglichst viele Schüler an Bord behalten zu können: "Das heißt, es gibt zwei Lehrer, die zwei unterschiedliche Erklärweisen anbieten."
Der Jungfunktionär selbst mochte vor allem Lehrer, die praxisbezogen, mit Witz und authentisch unterrichteten. Lehrer will er trotz seines jetzigen Amts aber nicht werden: "Dafür bin ich zu sehr Techniker."
Features
Zur Person
Maximilian Amort stammt aus Berchtesgaden (Bayern). Seit einem Jahr studiert er in Graz Maschinenbau und engagiert sich für die Schülerunion.
Berufserfahrung sammelt er derzeit im Grazer Ingenieursbüro Innovationscoaching.
In seiner Freizeit spielt er gerne Fußball oder trifft Freunde zum Kaffeetrinken.








