Bezirks- und Gemeindesuche
Lukas Schönbacher: Perfekt vorbereitet
Lukas Schönbacher ließ beim Medizin-Aufnahmetest alle hinter sich.

Foto © BREITLER Speziell in den naturwissenschaftlichen Fächern legte sich Lukas Schönbacher besonders ins Zeug
Die Nummer 1200511 wird Lukas Schönbacher aus Miesenbach nie vergessen. "Ich habe sie im Februar für den Aufnahmetest zum Medizinstudium zugewiesen bekommen", erzählt der 18-jährige Oststeirer. Und als in der vergangenen Woche die provisorische Ergebnisliste des Auswahlverfahrens veröffentlicht wurde, musste er nicht lange suchen: Seine Nummer stand ganz oben - an der Spitze von 262 Österreichern, die einen Medizin-Studienplatz erhalten.
"Es war unglaublich, meine Nummer ganz vorne wiederzufinden. Einfach nicht fassbar", sagt Schönbacher. Immerhin waren 1686 Bewerber zur Aufnahmeprüfung angetreten. "Am meisten freue ich mich aber über den Studienplatz", fügt Schönbacher hinzu. Schon seit Kindheitstagen träumt er davon, Medizin zu studieren.
Naturwissenschaften
Für dieses Ziel stand sein letztes Schuljahr am Borg Birkfeld nicht nur im Zeichen der Matura, sondern auch der Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung. Da diese einen Schwerpunkt auf naturwissenschaftliche Fächer legt, wählte Schönbacher Biologie und Physik als Maturafächer. "Man muss sich aber auch extra vorbereiten", so Schönbacher. Denn das eigene Abschneiden hänge vom Gesamtniveau ab. "Um einen Studienplatz zu bekommen, muss man eigentlich vier andere Österreicher übertreffen", sagt Schönbacher.
Falls er es diesmal nicht geschafft hätte, wäre er erst einmal zum Bundesheer gegangen. Und wenn es auch beim zweiten Mal nicht geklappt hätte? "Dann hätte ich in Deutschland Medizin studiert, durch den Numerus clausus würde ich dort sicher einen Studienplatz bekommen", sagt Schönbacher. Er startet sein Studium nun gemeinsam mit seinem Cousin Andreas Hofer. Dieser belegte immerhin Platz neun.
Features
Fakten
Lukas Schönbacher wurde am 12. Mai 1994 geboren.
Er maturierte im Juni 2012 mit ausgezeichnetem Erfolg am Borg Birkfeld.
Beim Auswahlverfahren für das Humanmedizinstudium erreichte er ein Ergebnis von 92 Prozent und belegte auf der provisorischen Reihungsliste Platz eins.








