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    Zuletzt aktualisiert: 05.07.2012 um 05:00 UhrKommentare

    Bis zur letzten Instanz

    Einmal vor dem Obersten Gerichtshof verhandeln: Die Jungjuristen Florian Hutzl, Jan Schifko und Christian Thon gewannen "Prozessspiel".

    Siegten bei österreichweitem Jura-Wettbewerb: Die Jungjuristen Christian Thon, Florian Hutzl und Jan Schifko

    Foto © FuchsSiegten bei österreichweitem Jura-Wettbewerb: Die Jungjuristen Christian Thon, Florian Hutzl und Jan Schifko

    Es ist nicht die einzige Lehre, die die Drei aus der Erfahrung "Moot Court" gezogen haben, aber doch eine der wichtigsten: Zwischen Lehrbuch und Praxis liegen Welten. Welten von Klagschriften, Verhandlungsgeschick und rhetorischem Können - die alltägliche Welt des Anwaltdaseins eben. In diese Welt durften die drei Nachwuchsjuristen Florian Hutzl (29), Jan Schifko (23) und Christian Thon (24) ein Jahr lang eintauchen. Und haben sich bewährt, sind sie doch die Sieger des österreichweiten "Moot Court" - ein "Prozessspiel", das vor dem Obersten Gerichtshof (OGH) endet.

    Es ist ein Spiel mit strengen Regeln: "Wir mussten die Rolle der Anwälte nach allen geltenden Regeln und Fristen erfüllen", beschreibt Schifko den Prozessverlauf. Im Rahmen der Lehrveranstaltung von Ulfried Terlitza an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät (Rewi) der Uni Graz wurden echte Fälle ausprozessiert - in dieser Vorausscheidung konnten sich Hutzl, Schifko, Thon gegen fünf andere Teams durchsetzen und qualifizierten sich für das Finale in den heiligen Hallen des OGH.

    Juristen-Träume

    "Ja, davon träumt wirklich jeder", bestätigen die Drei, "einmal vor dem OGH verhandeln zu dürfen." Für Hutzl und Thon wurde der Traum schon war, bevor sie ihr Studium beendet haben, Schifko hat den Jura-Abschluss schon in der Tasche.

    "Endlich haben wir die Wiener Dominanz gebrochen", schmunzeln die Jungjuristen, die sich im Finale gegen Teams aller österreichischen Rewi-Fakultäten durchgesetzt haben - und damit die ersten Grazer Sieger in neun Jahren wurden.

    Im Vorfeld des Finales ging es darum, die entsprechenden Schriftsätze anzufertigen. In der Verhandlung selbst, vor einer Jury aus Richtern und Jura-Professoren, mussten die Drei im Plädoyer ihre Argumente vorbringen - und sie überzeugten. Besonders spannend: Jener Fall, den sie im Scheinprozess bestritten, wird im Herbst "in echt" vor dem OGH verhandelt. Das Erfolgsgeheimnis des Teams: "Wir sind multinational", schmunzeln sie. Während Schifko gebürtiger Grazer ist, hat Thon seine Wurzeln in Bayern und Hutzl in der Schweiz. Doch gegen die "Wiener Dominanz" repräsentierten sie stolz die Grazer Uni.

    SONJA SAURUGGER

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