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Zigarre und Mikrowelle
Philipp Köck und Thomas Schlatzer sind die Chemiespitze Österreichs.

Foto © KAUFMANN Philipp Köck und Thomas Schlatzer maturieren am BG/BRG Köflach
Das Periodensystem der Elemente kennen sie in- und auswendig: Philipp Köck und Thomas Schlatzer vom BG/BRG Köflach sind zwei von österreichweit fünf Maturanten, die im Unterrichtsministerium für ihre hervorragenden Fachbereichsarbeiten aus Chemie ausgezeichnet werden. Nachdem sie vergangene Woche bereits mit dem steirischen Dr. Hans-Riegel-Preis geehrt wurden, wurde ihnen von der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) auch österreichweit der erste Preis zuerkannt.
Chemieolympiade
Die Begeisterung für Chemie zeigte sich bei beiden schon früh: "Seit ich in der vierten Klasse Chemie hatte und auch an der Chemieolympiade teilnehmen durfte, hat mich die Freude an der Chemie gepackt", sagt Köck. Auch für Schlatzer war die Olympiade prägend: "Durch die Vertiefung hat man einen ganz anderen Bezug zur Chemie, die praktischen Beispiele und Versuche sind ein völliger Gegensatz zum Regelunterricht, der doch eher theoretisch ist."
Einen hohen Praxisbezug haben auch ihre Fachbereichsarbeiten. Philipp Köck beschäftigte sich mit dem Unterschied zwischen Zigaretten und Wasserpfeifen, bestimmte den Gehalt an Schwermetallen und die Kohlenmonoxid-Konzentration im Rauch. Schlatzer beschäftigte sich mit ausgewählten organischen Synthesen und verglich klassische mit mikrowellenunterstützten Verfahren. Nach der Literaturrecherche hatten beide die Möglichkeit, ihre praktischen Versuche sowohl am BG/BRG Köflach als auch am Chemischen Institut der Uni Graz durchzuführen: "Je mehr ich daran arbeitete, desto größer war die Motivation", so Schlatzer. Auch Köck ist begeistert: "Ich habe sogar eine eigene Methode zur Kohlenmonoxidanalyse gefunden."
Und nach der Matura? Die beiden Preisträger bleiben ihrem Weg treu und möchten Chemie studieren.








