Bezirks- und Gemeindesuche
Mit Warnweste und Kelle
Die drei Zebra-Schülerlotsenpreise wurden am Mittwoch vergeben.
Sabrina Wallner hat tagtäglich einen ziemlich weiten Weg zu meistern: 18 Kilometer Schulweg - pro Strecke - liegen zwischen der Schule und ihrem Wohnort. Doch das hält die 13-Jährige nicht davon ab, wann immer sie gebraucht wird, in einer neongelben Warnweste an der Straße zu stehen und jüngeren Kindern den Schulweg sicherer zu machen.
Für ihren besonderen Einsatz - Sabrina hat laut Jury die häufigsten Einsätze übernommen und ist immer für kranke Kollegen eingesprungen - wurde Sabrina mit dem Zebra-Schülerlotsenpreis ausgezeichnet. Zwei weitere Auszeichnungen gingen an Alexandra Hirtl (13) und sowie die beiden vierten Klassen der Hauptschule Wildon, vertreten durch Anna Gogg (14).
Ihnen wie auch den anderen rund 400 steirischen Schülerlotsen ist gemeinsam, dass sie jeweils einmal pro Woche früh aufstehen, um vor den anderen an den Straßen und Kreuzungen zu stehen. Das tun sie freiwillig. "Es macht Spaß", sagt Sabrina, sie besucht die Hauptschule Admont. "Es ist schön, den kleineren Kindern über die Straße zu helfen", fügt Alexandra von der Hauptschule Straden hinzu. "Wir sind alle mit Begeisterung dabei", erklärt Anna stellvertretend für ihre Kollegen der Hauptschule Wildon.
Wie wichtig die Arbeit der jungen Lotsen ist, zeigt die Statistik: Im Jahr 2010 etwa starben in der Steiermark zwei Kinder bei Unfällen auf ihrem Schulweg, 341 Schulweg-Unfälle passierten insgesamt in diesem Jahr. "Es macht uns stolz, dass wir für mehr Sicherheit sorgen", sagt Anna.
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Fakten
Am Mittwoch fand im Cineplexx in Graz sowie im Bowling-Center in Lannach der Schülerlotsen-VIP-Tag statt.
Drei Preise, Zebra genannt, wurden an die engagiertesten steirischen Schülerlotsen vergeben.
Schülerlotsen müssen mindestens zehn Jahre alt sein und melden sich freiwillig.








