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    Zuletzt aktualisiert: 10.04.2012 um 07:00 UhrKommentare

    Rudolf Glettler: Genug für mehrere Leben

    Der 73-jährige Rudolf Glettler engagiert sich schon seit Jahrzehnten ehrenamtlich.

    Am Anfang erzählt Rudolf Glettler von der Seniorenrunde, die er seit zehn Jahren leitet. Von den 8000 Besuchern und den Themen, die er dort behandelt: Kulturelles, Praktisches, Reisen . . . Später berichtet er von den Krankenbesuchen, Gratulationen, seiner Arbeit als Pfarrgemeinderat und den Wortgottesdiensten für die Pfarre Graz-St. Vinzenz: "Bei meinen Predigten ist mir immer wichtig, dass ich den Menschen etwas für den Alltag mitgeben kann, etwas zum Anhalten." Und schließlich erzählt der 73-Jährige vom Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark, das er 2004 für die 15-jährige Leitung der Roseggergesellschaft in Mürzzuschlag bekommen hat: Zählt man alles zusammen, fragt man sich, wie Rudolf Glettler so viel in einem Menschenleben unterbringen konnte. "Wenn man gebraucht wird, wird man sehr zufrieden und froh", meint er selbst dazu.

    Am Anfang seines Weges standen ein Theologiestudium und eine sechsjährige Kaplanszeit. "Wegen meiner Heirat 1971 wurde mir wie vielen laisierten Priestern die Ausübung des Priesterberufs leider untersagt", blickt Glettler zurück. "Ich bin der Kirche trotzdem treu geblieben. Sie ist für mich Heimat."

    Auch im zweiten Anlauf entschied er sich für Menschen, zuerst zwei Jahre als Waldschulmeister für die Kinder in Alpl, dann 30 Jahre lang als Direktor für die Jugendlichen der Sonderschule Mürzzuschlag. Für Glettler war es dabei immer wichtig, auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten der einzelnen Kinder einzugehen. Mit Erfolg: "Ich habe für fast alle Schüler einen Lehrplatz gefunden."

    Im Mürztal entdeckte er auch sein Faible für Peter Rosegger, einen Gesellschaftskritiker und Reformer, wie Glettler meint. "Für sein Werk hätte er jedenfalls den Nobelpreis verdient." Noch heute hält er Vorträge über den steirischen Schriftsteller, noch heute kommt er regelmäßig in die Waldheimat: Jedes Jahr nimmt er Interessierte kurz vor Weihnachten mit auf eine Wanderung nach Roseggers Erzählung "Als ich Christtagsfreuden holen ging".

    Und dann ist da noch die Liebe zur Natur, die sich auch in seiner Fotografie bemerkbar macht: Pflanzen zählen zu seinen Lieblingsmotiven. Auch in fremden Ländern, etwa dem Jemen, Myanmar, Kenia, Indien, Thailand . . .

    MONIKA SCHACHNER

    Fakten

    Rudolf Glettler wurde am 14. April 1939 in Graz geboren.

    Über 30 Jahre verbrachte er im Mürztal.

    Nach dem Tod seiner ersten Frau lebt er mittlerweile mit seiner zweiten Frau wieder in Graz.

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