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Im Kampf gegen Herztod
Gregor Fink (31) aus Pischelsdorf radelte 2267 Kilometer ans Schwarze Meer, um Geld für Defibrillatoren zu sammeln. Gestern wurden die ersten übergeben.

Foto © Lukas MeißlGregor Fink
Tausende Menschen sterben jährlich in Österreich an plötzlichem Herztod. Um diese Zahl mittels Einsatz von Defibrillatoren, medizinischen "Schockgebern", zu senken, schloss sich das oststeirische Kulmland als Modellregion in Sachen Herzsicherheit zusammen. Federführend mit dabei: der 31-jährige Gregor Fink.
Für den Pischelsdorfer ist das Projekt eine Herzensangelegenheit, verstarb doch vor acht Jahren sein Bruder beim Sporteln an plötzlichem Herztod. Mit den neuen Defibrillatoren soll dem in Zukunft entgegengewirkt werden. "Denn mit den ,Defis'", so Fink, "können wir Leben retten."
Deshalb startete Fink mit der Aktion "Pischelsdorf am Schwarzen Meer". Um Spendengelder für Defibrillatoren in Sportstätten aufzutreiben, setzte er sich 31 Tage lang aufs Rad.
Seine Reise führte ihn vom Kulm bis ins rumänische Tulcea am Schwarzen Meer. Während seiner 2267 Kilometer langen Reise sammelte der Sport- und Kulturmanager Herzschläge. 801.000 waren es am Ende und jeder davon wurde schlussendlich von Sponsoren in einen Eurocent umgemünzt.
Samt weiterer Spenden standen Fink und seinen Unterstützern, wie etwa "Puls", dem Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, 11.000 Euro zur Verfügung, die sie in fünf Defibrillatoren investierten. Gestern überreichte Fink diese an Sportstätten im Kulmland. Doch das Projekt geht weiter: Weitere "Defis" sollen angeschafft und die Bevölkerung in der Handhabung geschult werden.








