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Solo im Land der Mounties
Obersteirer musizieren in Kanada. Einer singt, einer greift in die Saiten.
Ein musikalischer Durchbruch ist dem Obersteirer Marko Zeiler gelungen. Er wurde von dem kanadischen Komponisten Zane Zalis ausgewählt, heute Abend in der Roy Thomson Hall in Toronto (Kanada) als einziger österreichischer Solist das Werk "I believe" zu intonieren.
Für Zeiler, der seit Monaten übt, ist der Auftritt mit Orchester eine große Auszeichnung. "Ich habe Zalis im Rahmen des Murau International Music Festivals kennengelernt. Er wollte, dass ich für ihn singe", ist Zeiler stolz. Das Studium der thermischen Energietechnik und Wirtschaft ist für den gebürtigen Obersteirer aus St. Peter am Kammersberg der trockene Gegenpol zu seiner "wahren Berufung". "Ich habe erst spät eine Gesangsausbildung am Josef-Fux-Konservatorium in Graz gemacht", so Zeiler, der außerdem Workshops für seinen Musikertraum absolviert hat.
Am Grazer Konservatorium hat er den Judenburger Martin Roth kennengelernt. "Martin wird mich nach Kanada begleiten. Neben meinem Soloauftritt werden wir gemeinsam einige Konzerte geben", so Zeiler.
Bandgeschichte
Zusammen machen die beiden Obersteirer auch in der Band "The Zylers" Musik. Und Martin Roth ist außerdem seit dem Jahr 2008 professioneller Live- und Studiomusiker, wirkte und wirkt bei den Musikformationen Talking Loud, Funky Monks, Oldschool Basterds, Airplay, Szelko Royal und anderen mit. Auch den Ex-Starmaniac Gernot Pachernegg hat er musikalisch begleitet. Seit 2009 ist er Gitarrist bei "The Zylers" und musiziert mit Zeiler gemeinsam."Und ich unterrichte Gitarre am Borg Birkfeld und Borg Murau", so Roth.
Auf den kanadischen Musikausflug freuen sich beide schon sehr. "Es ist einfach eine Ehre dort dabei zu sein", strahlt Zeiler, der das Werk von Zane Zalis schon einmal gesungen hat. "Das ist schon ein paar Jahre her. Damals wurde ein Tonmitschnitt gemacht und das Resultat dieser Aufnahme war sogar für den Juno-Award nominiert", erzählt Zeiler. Dieser Musik-Preis wird als kanadischer Grammy bezeichnet und bereits seit 40 Jahren verliehen. "Leider ist es damals dann nichts mit der Auszeichnung geworden, aber schon alleine die Nominierung war für mich der Wahnsinn. Aber wer weiß, vielleicht gibt es diesmal auch eine Aufnahme", schmunzelt er.








