Großbrand in HirnsdorfBuschenschank-Besitzer wurde erst von Feuerwehr geweckt

200 Feuerwehrleute waren in der Nacht bei einem Feuer in Hirnsdorf (Gemeinde Feistritztal) im Einsatz. Der Hausbesitzer (61) wurde unverletzt gerettet, das Gebäude ist zerstört.

Groszbrand bei Buschenschank
Die Feuerwehrleute brachten nach rund zwei Stunden das Feuer unter Kontrolle © Harald Hofer
 

Großes Glück hatte der Besitzer jener Buschenschank in Hirnsdorf, bei der in der Nacht auf Freitag ein Brand ausbrach: Der 61-Jährige schlief tief und fest, als der Dachstuhl bereits in Flammen stand. Er wurde erst wach, als die Feuerwehrleute schon mit schwerem Atemschutz im stark verqualmten Obergeschoss vor seinem Bett standen. Er wies dennoch keine sichtbaren Verletzungen auf und konnte mit den Einsatzkräften sprechen.

Kurz nach 22 Uhr waren am Donnerstag bei der Landesleitzentrale der Feuerwehr mehrere Notrufe eingegangen, dass bei einem Buschenschank am Weinberg in Hirnsdorf (Gemeinde Feistritztal, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) ein Feuer ausgebrochen war. Der gesamte Dachstuhl stand in Flammen. Der Einsatzleiter löste den Alarm für den Feuerwehrabschnitt Pischelsdorf (Bezirk Weiz) aus und alarmierte drei weitere Feuerwehren aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld mit.

Großbrand in Hirnsdorf

Löschwasser musste hochgepumpt werden

Erschwerend für die Löscharbeiten war die mangelnde Wasserversorgung am Berg. Aus dem Ortszentrum und von nahen Hydranten wurden 1,2 Kilometer lange Löschwasserleitungen verlegt. Dazwischen wurden mehrere Pumpen installiert, um den Druck aufrechterhalten zu können.

Hirnsdorf: Löscheinsatz mit 14Feuerwehren

Das Feuer war gegen 22 Uhr ausgebrochen.

Harald Hofer

Bei der Landesleitzentrale gingen mehrere Notrufe von Nachbarn ein.

Harald Hofer

Der Hausbesitzer konnte von Feuerwehrleuten mit Atemschutz gerettet werden.

Harald Hofer

Rund 200 Feuerwehrleute von zwölf Feuerwehren waren im Einsatz.

Harald Hofer

Der gesamte Dachstuhl stand in Flammen.

Harald Hofer

Erschwerend für die Löscharbeiten war die mangelnde Wasserversorgung am Berg.

Harald Hofer

Mehrere hundert Meter an Löschwasserleitungen wurden verlegt.

Harald Hofer

Dazwischen wurden mehrere Pumpen installiert, um den Druck aufrechterhalten zu können.

Harald Hofer

Das Feuer war nach rund zwei Stunden unter Kontrolle.

Harald Hofer

Spezialkräfte der Stadtfeuerwehren Weiz und Gleisdorf halfen ebenfalls.

Harald Hofer
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FF Hirnsdorf
FF Hirnsdorf
FF Hirnsdorf
FF Gleisdorf
FF Gleisdorf
FF Gleisdorf
FF Gleisdorf
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Insgesamt waren 211 Feuerwehrleute von 14 Feuerwehren mit 31 Fahrzeugen am Einsatz beteiligt, darunter auch Spezialkräfte der Stadtfeuerwehren Weiz und Gleisdorf. Das Feuer war nach rund zwei Stunden unter Kontrolle, das "Brand aus" wurde gegen 3 Uhr früh gegeben."Trotz massiver Löscharbeiten konnten das Wirtschaftsgebäude und das Wohnhaus nicht gerettet werden und wurden ein Raub der Flammen", teilte Johann Eggenreich vom Bereichsfeuerwehrkommando Weiz. Die Nachlöscharbeiten und die Brandwache werden auch heute noch andauern, heißt es von der Feuerwehr.

Die Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen, die Brandursache ist bis jetzt nicht bekannt.

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